So, 27. Mai 2018

Bento-Nachfolger

23.09.2014 13:43

Fernando Santos neuer Portugal-Nationaltrainer

Der portugiesische Fußballverband hat einen Nachfolger für den zurückgetretenen Paulo Bento als Nationalcoach gefunden. Trainer-Routinier Fernando Santos soll künftig die Geschicke der bei großen Turnieren bisweilen oft enttäuschenden Elf um Superstar Cristiano Ronaldo leiten. Der frühere Profi hatte mehr als 20 Jahre lang verschiedene Vereinsteams in seinem Heimatland und in Griechenland trainiert. In Portugal hat er als Erster alle drei Großklubs betreut: Benfica Lissabon, Sporting und den FC Porto.

Zuletzt führte Santos, der am 10. Oktober 60 Jahre alt wird, das griechische Nationalteam als Nachfolger von Otto Rehhagel zur Endrunde der EURO 2012 in Polen und der Ukraine sowie zur Weltmeisterschaft in Brasilien. Bei der EM erreichten die Hellenen das Viertelfinale, bei der WM kam überraschend im Achtelfinale gegen Costa Rica das Aus. Griechenland verlor das Spiel im Elfmeterschießen.

Schwierige Reise nach Dänemark steht an
Am 11. Oktober steht Santos bei einem Freundschaftsmatch gegen Frankreich erstmals in der Verantwortung. Drei Tage später steht in der Qualifikation für die EURO 2016 eine schwierige Reise nach Dänemark an. Allerdings wird er dann noch nicht auf der Bank Platz nehmen dürfen, war er doch nach der WM für acht Spiele gesperrt worden.

Santos soll nach Schlusspfiff des Achtelfinales gegen Costa Rica Offizielle beleidigt haben. Obwohl eine Berufung gegen das Urteil noch anhängig ist, überlegt der portugiesische Verband nach Angaben mehrerer Medien, einen Interimscoach zu engagieren. Sehr oft wurde in den entsprechenden Berichten der Name Ildio Vale genannt, der zurzeit die U20-Mannschaft Portugals betreut.

Paulo Bento vor zwölf Tagen geschasst
Portugals bisheriger Nationalcoach Bento hatte vor zwei Wochen nach der 0:1-Heimpleite gegen Albanien zum Auftakt der EM-Qualifikation seinen Abschied verkündet. Die Entscheidung sei von beiden Seiten "gemeinsam getroffen" worden, hieß es. Der 45-Jährige hatte sich mit Portugal sowohl für die EURO 2012 als auch die WM 2014 qualifiziert. Bei der EM war das Team noch ins Halbfinale gekommen und dort dem späteren Turniersieger Spanien im Elfmeterschießen unterlegen. Bei der WM allerdings scheiterten die Iberer bereits in der Gruppenphase.

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