Sa, 16. Dezember 2017

SMS am Steuer

23.09.2014 10:37

"SMS-Pistole" soll textende Autofahrer erkennen

"Texting while driving", also das Verschicken von SMS während des Fahrens, ist offiziell in 44 der insgesamt 50 US-Bundesstaaten verboten. Doch viele Fahrer halten sich nicht daran und setzen weiterhin nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben anderer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel. Das Unternehmen ComSonics aus Virginia will dem nun ein Ende setzen und hat dafür eine spezielle "SMS-Pistole" entwickelt. Ähnlich einer Radar-Pistole soll sie es Ordnungshütern erlauben, textende Autofahrer zu identifizieren und aus dem Verkehr zu ziehen.

Das Sniffer Sleuth II genannte Gerät sieht aus wie eine Radar-Pistole, misst jedoch nicht die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs, sondern ob darin ein Mobiltelefon verwendet wird, wie ComSonics-Manager Malcolm McIntyre gegenüber der Website "Tech Times" erläutert. Mehr noch: Das Gerät sei in der Lage, zwischen Anrufen und SMS zu unterscheiden.

Dafür misst und analysiert das Gerät dem Bericht nach die vom Auto ausgehenden Funkfrequenzen. Die dabei zum Einsatz kommende Technologie sei vergleichbar mit jener von Servicetechnikern, die Kabel auf Brüche und andere Beschädigungen hin untersuchten, indem sie "austretende" Frequenzen messen.

Aktuell befinde sich die SMS-Pistole in Produktion, eine behördliche Genehmigung stehe noch aus. Viele Fragen sind bislang nämlich noch offen. Etwa wie die Pistole erkennen will, ob eine SMS tatsächlich vom Fahrer oder nicht doch von einem Beifahrer verschickt wurde? Oder wie es sich verhält, wenn man eine SMS per Sprachassistent diktiert und verschickt oder – ohne eigenes Zutun – etwa zum Empfänger einer Textnachricht wird?

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