Di, 17. Oktober 2017

Wollte Kind abholen

23.09.2014 07:59

Autofahrerin stürzt mit 2,3 Promille in Waldstück

Der Zufall wollte es offenbar, dass im steirischen Pirching eine Elfjährige ihre Mutter verpasste. Diese hatte eigentlich geplant, ihre Tochter mit dem Auto vom Elternhaus einer Freundin abzuholen. Wäre die Schülerin mitgefahren - wer weiß, ob sie jetzt noch leben würde. Denn auf der Rückfahrt stürzte die Mama mit dem Wagen in den Wald - mit 2,3 Promille.

Die Elfjährige hatte das Wochenende bei ihrer besten Freundin und deren Eltern verbracht. Am Sonntag um 17 Uhr sollte sie von ihrer Mutter, einer 45-jährigen Oststeirerin, abgeholt werden, doch zu diesem Zeitpunkt befand sie sich gerade mit ihren Gastgebern in einem Café beim Eis essen.

Zehn Meter tief in Wald gestürzt
In diesem Fall kann man durchaus von großem Glück sprechen, dass die Schülerin - sie wurde danach vom Vater der Freundin heimgebracht - ihre Mutter verpasste. Denn das bewahrte sie vor schweren Verletzungen oder rettete ihr sogar das Leben.

Denn auf der Rückfahrt verlor die Mutter des Mädchens die Kontrolle über ihr Auto. In einer Linkskurve kam sie rechts von der Straße ab, stieß gegen zwei Begrenzungspflöcke und stürzte über einen Steilhang zehn Meter tief in einen Wald.

2,3 Promille im Blut
"Die Feuerwehr musste sie aus dem Wagen bergen", berichtet ein erhebender Beamter, "denn aus eigener Kraft hätte sie das nicht geschafft". Kein Wunder, denn die Lenkerin hatte 2,3 Promille intus. Deshalb wusste sie ihr Geburtsdatum nicht und gab eine falsche Telefonnummer an.

Die Steirerin kam mit Hautabschürfungen relativ glimpflich davon. Für den Beifahrer - auf dem Platz wäre normalerweise ihr Kind gesessen - wäre es schlimm ausgegangen.

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