Mi, 23. Mai 2018

Unternehmensumbau

22.09.2014 09:07

Microsoft zieht Forscher aus dem Silicon Valley ab

Microsoft schließt im Zuge seines radikalen Umbaus auch ein Forschungslabor im Silicon Valley. In Mountain View arbeiteten zuletzt 75 Forscher unter anderem an Lösungen für das verteilte Rechnen, zum Schutz der Privatsphäre und der IT-Sicherheit sowie neuer Internet-Services. Laut Medienberichten sind 50 der Forschungsstellen von den Streichungen betroffen.

Insgesamt arbeiten mehr als 1.000 Mitarbeiter bei Microsoft Research in rund einem Dutzend Labors. Wie die "Seattle Times" berichtete, soll in Mountain View, wo auch Google seinen Firmensitz hat, die Forschungsgruppe für Cybersecurity und Datensicherheit aufgespalten werden. Mitarbeiter sollen zum Teil in andere Unternehmensbereiche wechseln.

Die Schließung des Microsoft Research Centers im Silicon Valley bedeute aber nicht, dass sich Microsoft aus der Forschung zurückzieht, betonte ein Sprecher gegenüber "ZDnet". Es werde vielmehr eine "Konsolidierung der Labors an der Westküste" der USA angestrebt. Den meisten Betroffenen solle ein Job in einem anderen Bereich angeboten werden.

Andere Microsoft-Sparten bleiben im Silicon Valley
Demnach beschäftigt Microsoft im Silicon Valley auch weiterhin noch rund 2.500 Mitarbeiter, die unter anderem an Skype, dem Business-Netzwerk Yammer, der Spielekonsole Xbox oder Microsofts Suchmaschine Bing arbeiteten.

Die geplanten Streichungen sind Teil eines umfangreichen Jobabbaus, den der neue Chef Satya Nadella im Juli eingeleitet hatte. Nach den Plänen sollen 18.000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

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