Mo, 20. November 2017

Vorarlberg-Wahl

19.09.2014 12:18

Wallner vor Wahl „eigentlich recht zuversichtlich“

Landeshauptmann und ÖVP-Chef Markus Wallner gab sich am Freitagvormittag - 40 Stunden vor Beginn der Landtagswahl - "eigentlich recht zuversichtlich". Die ÖVP habe im zu Ende gehenden Wahlkampf so viele direkte Bürgerkontakte "wie noch nie" gehabt und die Zielmarke von 70.000 übertroffen. Angesichts von 20 Prozent an noch unentschlossenen Wählern werde weiter um jede Stimme gekämpft.

In einer Wahlkampfbilanz zeigte sich der Landeshauptmann nicht nur mit den Bürgerkontakten - Wallner absolvierte über 300 Termine und besuchte alle 96 Vorarlberger Gemeinden - zufrieden, sondern auch mit der Sachlichkeit, mit der der Wahlkampf von allen Parteien betrieben worden sei. "Der Wahlkampf ist sehr fair verlaufen, einige meinen: langweilig. Das ist aber ein Medienproblem, für das Land ist das positiv", sagte Wallner. Gespräche mit den anderen Parteien würden zügig nach der Wahl aufgenommen.

"Saubere Arbeitsbilanz" präsentiert
Als Regierungspartei habe man versucht, den Bürgern die "saubere Arbeitsbilanz" der vergangenen Jahre zu präsentieren und auf die anstehenden Schwerpunkte - Arbeit, Bildung, Infrastruktur - aufmerksam zu machen. "Wir sind an der Spitze der Regionen Europas, aber die Herausforderungen werden nicht kleiner", so der Landeshauptmann. Der Wechsel an der Spitze der Bundespartei habe während des Wahlkampfs dazu geführt, "dass der scharfe Gegenwind aus Wien nachgelassen hat". Die Vorarlberger Bürger hätten durchaus wohlwollend registriert, dass es einen neuen Finanzminister mit Vorarlberger Wurzeln gebe.

Wie am vergangenen Mittwoch beim offiziellen Wahlkampfabschluss der ÖVP betonte Wallner, dass man bis zur letzten Minute um jede Stimme laufen und auf allen Marktplätzen präsent sein werde. Nicht umsonst hatte die ÖVP als Schauplatz ihrer Abschlusspressekonferenz den Bregenzer Kornmarktplatz gewählt - wo in unmittelbarer Nachbarschaft etwa auch NEOS und die FPÖ um Stimmen warben.

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