So, 20. Mai 2018

Legionär im Talk

18.09.2014 11:26

RB Leipzigs Hierländer: "Klub ist sehr unbeliebt"

Gleich 18 österreichische Legionäre kicken in der zweiten deutschen Liga, Stefan Hierländer ist mit RB Leipzig derzeit punktegleich mit Ingolstadt (Lukas Hinterseer, Ramazan Özcan, Trainer Ralph Hasenhüttl) Tabellenführer und sprach mit der "Krone".

Stefan Hierländer heuerte im Sommer vom Bruderklub Salzburg an. "Ja, ja, Red-Bull-Klubs gibt es weltweit einige." Auch in New York...

Aber derzeit kickt der Kärntner bei einem Verein, "der sehr unbeliebt ist", wie er selbst sagt. Leipzig musste im Sommer wegen Red Bull lange um die Lizenz kämpfen, oft und oft lassen berühmte Männer am Red-Bull-System kein gutes Haar, Konkurrenten schicken als Protest ihre Fanklubs nicht nach Leipzig mit. "Die Angst vorm Durchmarsch ist bei den Gegnern da", sagt Hierländer. "Hier denkt man schon viel weiter. Ein Trainingszentrum wird um 36 Millionen Euro gebaut." Alle wissen, dass Didi Mateschitz erst mit Titeln und der Champions League zufrieden ist. "In Deutschland ist sowieso alles viel größer als in Österreich."

Alles spricht für den Klub: 27.000 Zuschauer im Schnitt
Darum sahen bisher zumindest 27.000 Fans zu, 15.000 Abos gingen weg. Im Vorjahr kamen "nur" 10.000 Fans. 45.000 passen ins Stadion. Von einem Stammleiberl ist Hierländer noch etwas entfernt. "Für mich war's ein Neubeginn. Halbzeiten hab' ich schon gespielt, wenn ich die Chance zu mehr kriege, werde ich sie nutzen." Ist der Durchmarsch in die Bundesliga schon heuer möglich? "Noch ist's sehr früh, man muss Spiel für Spiel nehmen." Das Selbstvertrauen ist freilich riesig.

Der 23-Jährige lebt mit Freundin Sabrina im Zentrum. "Vieles ist im Aufbau. Eine sehr gepflegte Stadt, viel Grün." Auch mit dem österreichischen Tabellenführer WAC freut sich der Kärntner mit. "ORF hab' ich hier noch keinen, im Internet hab' ich die Live-Übertragung von WAC gegen Salzburg aber gesehen. Die Kulisse war toll, da sieht man, wie viel Potenzial in Kärnten steckt. Der WAC macht tolle Arbeit, jetzt trägt's Früchte."

Viele "Bullen" wie Martin Hinteregger kommen mit Didi Kühbauer nicht zurecht. "Ich mag ihn aber total. Als ich in der Akademie groß wurde, hat Didi noch gespielt, war ein Star. Seine Mischung ist super, er kann's. Emotionen gehören dazu, die braucht der Fußball."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker
„Bin ein Seriensieger“
Muss Chelseas Conte trotz FA-Cup-Triumph gehen?
Fußball International
„Ein klarer Strafstoß“
Elfer-Aufreger! Bayern hadert mit Schiedsrichter
Fußball International
Euro-Helden begehrt
Bei Salzburger Bullen geht das große Bangen los
Fußball National
„Mein letztes Spiel“
Favre-Abschied aus Nizza - Weg zu Dortmund frei!
Fußball International
Zidane-Sohn im Tor
Vor CL-Finale: Hier verspielt Real 2:0-Führung!
Video Fußball
Verstärkungen nötig
Kvilitaia-Schock: Jetzt muss Rapid Risiko nehmen!
Fußball National
Entscheidung getroffen
Austrias Serbest erstmals im Kader der Türkei
Fußball National

Für den Newsletter anmelden