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16.09.2014 11:58

10 Gründe, sich auf die CL-Saison zu freuen

Die Stadien sind herausgeputzt, die Grashalme fein säuberlich auf spieltaugliches Niveau getrimmt, die Superstars heiß: Die Champions League startet in die neue Saison. Und sie verspricht wieder fußballerischen Hochgenuss. Titelverteidiger ist Real Madrid. Wir haben zehn Gründe zusammengetragen, sich auf die neue CL-Saison zu freuen.

1) David Alaba. Österreichs Superstar ist bei den Bayern gesetzt und sagt schon einmal so viel: "Mit den Bayern sind immer die Titel das Ziel. Natürlich auch in der Champions League." Letzte Saison scheiterte man im Halbfinale mit einem Gesamtscore von 0:5 am späteren Sieger Real Madrid. Und dafür wollen sich die Bayern heuer unbedingt revanchieren.

2) Roger Schmidt. Der Ex-Salzburg-Chefcoach ist bei seinem neuen Klub Bayer Leverkusen angekommen. Und wie! Nach drei Bundesliga-Spielen liegt die Werkself mit sieben Punkten an der Tabellenspitze, die CL-Qualifikation wurde auch souverän gemeistert. Schmidts neuer Spielstil sorgt für Furore – auch in der Champions League? Zum Auftakt trifft Leverkusen auf den AS Monaco. "Wir wissen, was wir können, und gehen voll drauf", posaunt Schmidt im Vorfeld.

3) Der krone.at-Liveticker. Unterwegs im Auto oder gerade kein Fernsehgerät "bei der Hand"? Macht nix! Mit dem krone.at-Liveticker sind Sie immer up to date. Aufstellungen, Statistiken, Vorberichte, Torschützen, Karten, wichtige Spielszenen – der Liveticker bietet zu jeder einzelnen Partie die prickelndsten News und wichtigsten Infos.

4)Die Superstars. Lionel Messi und Neymar bei Barcelona, Cristiano Ronaldo beim Erzrivalen und Titelverteidiger Real Madrid oder Franck Ribery und Arjen Robben bei den Bayern werden uns jede Runde mit Fußball-Leckerbissen verwöhnen.

5) Bissiger Titelverteidiger. Auf die erste Performance des Titelverteidigers Real Madrid darf man besonders gespannt sein. Für die Königlichen gilt es, den äußerst mäßigen Start in die Liga-Saison mit drei Pünktchen aus drei Spielen und einer Derby-Niederlage gegen Atletico vergessen zu machen. Zumal die Dichte der Stars im Kader hoch wie selten ist. Ronaldo, Bale, James, Kroos, Benzema – Offensivpower pur, die keine Ausreden zulässt. Real ist unter Zugzwang, schon am ersten Spieltag gegen Basel.

6) Der Pokal. Jeder Fußballfan hat ihn schon ins Herz geschlossen, den Champions-League-Pokal. Er ist 73,5 Zentimeter groß, 7,5 Kilo schwer. Der aktuelle Pokal ist der sechste seiner Art und wurde 2006 in der Schweiz angefertigt. Ein Verein, der den Titel dreimal in Folge oder fünfmal insgesamt holt, darf den Pott behalten, besagt eine Regel aus der Saison 1968/69.

7) Die Hymne. Sie ist längst ein Ohrwurm, die Hymne der Champions League. Sie wurde 1992/93 vom Briten Tony Britten im Auftrag der UEFA entworfen. Britten hielt sich dabei musikalisch stark an den Eröffnungschor von Georg Friedrich Händels "Zadok the Priest". Die Hymne wird zu Beginn und am Ende jeder TV-Übertragung gespielt - und auch vor jedem Spiel im Stadion - und wurde in drei Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch) eingesungen und vom Royal Philharmonic Orchestra gespielt.

8) Fette Prämien. Wenn das nicht noch mehr Ansporn für die Teams ist, alles zu geben: In der Champions League können die Klubs richtig Kohle machen. Die UEFA schüttet diese Saison 8,6 Millionen Euro Startgeld an jeden der 32 in der Champions League engagierten Klubs aus. Pro Sieg in der Gruppenphase kommt jeder Teilnehmer eine Million, pro Unentschieden 500.000 Euro. Der Sieger des Endspiels in Berliner Olympiastadion bekommt 10,5 Millionen der Final-Verlierer 6,5 Millionen.

9) Malmö. Aus österreichischer Sicht eigentlich traurig, dass Malmö überhaupt dabei ist: Die Schweden eliminierten schließlich Meister Salzburg in der Qualifikation. Dennoch: Malmö ist erstmals in der Vereinsgeschichte in der Gruppenphase dabei, und damit ist die Königsklasse mit dem Neuling um eine Attraktion reicher. Zum Auftakt geht's für Malmö gleich gegen einen ganz Großen: Juventus Turin wartet in der ersten Runde.

10) Rekordjagd. Ob heuer wieder ein Rekord in der Champions League fällt? In vielen Wertungen liegt Real Madrid an der Spitze. Zum Beispiel bei den meisten Spielen (200, ebenso wie Manchester United) und den meisten Siegen (116). Die meisten Siege in Serie fuhr der FC Bayern ein, und zwar in der Saison 2013/14 mit zehn Volltreffern en suite. Den höchsten Sieg der CL-Geschichte feierte der FC Liverpool 2007 gegen Besiktas Istanbul mit 8:0. Die meisten Tore in einem Spiel erzielte Lionel Messi: "La Pulga" traf 2012 beim 7:1 des FC Barcelona gegen Leverkusen gleich fünfmal.

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