So, 18. Februar 2018

Nach Westafrika

16.09.2014 06:23

Ebola: USA wollen 3.000 Soldaten entsenden

Die USA wollen rund 3.000 Soldaten zum Kampf gegen Ebola nach Westafrika entsenden. Die Details zum Einsatz werde US-Präsident Barack Obama am Dienstag bekannt geben, hieß es in der Nacht auf Dienstag aus Washingtoner Regierungskreisen.

Obama wolle sich am Sitz der Seuchenkontrollbehörde CDC in Atlanta mit Experten treffen, hieß es weiter. Der bisher durchgesickerte Plan: US-Einsatzkräfte sollen in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden 17 Kliniken mit je 100 Betten für Ebola-Patienten in Liberia, Guinea und Sierra Leone bauen.

Die USA wollten zudem in den kommenden sechs Monaten pro Woche bis zu 500 Pflegekräfte im Umgang mit Ebola schulen sowie Medikamente und Desinfektionsmittel an Tausende Haushalte verteilen. In der liberianischen Hauptstadt Monrovia solle eine Kommandozentrale errichtet werden.

UN-Sicherheitsrat berät über Epidemie
Am Donnerstag wird sich auch der UN-Sicherheitsrat mit der Epidemie in Westafrika beschäftigen. In der Sitzung soll es unter anderem um weitere Hilfe der 193 UN-Mitgliedsstaaten für die Krisenregion gehen. Nach Angaben der WHO stieg die Zahl der bestätigten oder Verdachtsfälle bis Freitag auf 4.784, mehr als 2.400 Menschen starben an dem Virus. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen.

"Ich muss nicht erwähnen, wie ungewöhnlich eine Debatte des Sicherheitsrates zu einer Gesundheitskrise ist", sagte US-Botschafterin Power. "Aber im Moment ist es wichtig, dass der Rat über den Stand der Epidemie spricht." Das höchste UN-Gremium ist eigentlich nur für Belange zuständig, die den internationalen Frieden und die Sicherheit betreffen.

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