Fr, 25. Mai 2018

Mehr als Worte

23.09.2014 12:47

Mit der richtigen Körpersprache erfolgreich im Job

Es ist kein Geheimnis, dass Kommunikation nicht nur auf der verbalen Ebene stattfindet. Vieles passiert auf der nonverbalen Ebene, mit der richtigen Körpersprache verleiht man seinen Inhalten daher erst die richtige Wirkung. Was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, insbesondere um im Job als erfolgreich wahrgenommen zu werden, erfahren Sie hier.

Offene Grundhaltung
Man kann es nicht oft genug sagen: Eine aufrechte Körperhaltung mit gestrafften Schultern und geradem Rücken ist gerade im Berufsleben extrem wichtig. Diese Haltung zeugt zum einen natürlich von Selbstbewusstsein, zum anderen hat sie den Vorteil, dass Sie eine kräftigere, stabilere Stimmlage erzeugen können, da Sie in dieser Haltung auch automatisch tiefer atmen und mehr Volumen in Ihre Stimme bringen können. Hochgezogene Schultern signalisieren dagegen, dass Sie sich unwohl fühlen und schüchtern sind, nach vorne fallende Schultern wirken lasch und wenig dynamisch.

Diese Haltung kann man durch einige Tipps und Tricks unterstützen. Bei Frauen helfen Absätze in einer businessfähigen Höhe von fünf bis sieben Zentimetern, damit automatisch eine aufrechtere Position eingenommen wird. Männer können durch gut sitzende Anzüge den Eindruck einer geraden Haltung unterstreichen. Beiden Geschlechtern hilft es, die Bauch- und Rückenmuskulatur regelmäßig zu trainieren, da eine gute Haltung insbesondere von diesen Muskelgruppen beeinflusst wird.

Weiters sollten Sie darauf achten, dass sich die Lockerheit in den Schultern mit einer offenen Armhaltung fortsetzt: keine soldatisch angelegten Arme an der Körperseite, keine fest und abwehrend vor dem Oberkörper verschränkten Unterarme. Finden Sie eine für sich angenehme und authentische Grundhaltung. Diese kann so aussehen, dass ein Arm locker in Hüfthöhe gebeugt gehalten wird, der andere bleibt frei zum Gestikulieren. Führen Sie alle Bewegungen ruhig und kontrolliert aus, geben Sie sich selbst Raum.

Lächeln – aber dosiert!
Treten Sie freundlich auf, aber bestimmt. Sie müssen dazu nicht immer lächeln. Viele Situationen im Berufsleben erfordern einen gewissen Ernst. Nervöses Dauerlächeln zeugt nicht davon, dass man die Situation gut im Griff hat. Lächeln bringt Sie vor allem in Small-Talk-Situationen weiter, ansonsten ist es eine freundliche und offene Mimik, die eher angebracht ist.

Wohin mit den Händen?
Am professionellsten ist es, die Hände möglichst ruhig und kontrolliert zu bewegen. Nervöses Gestikulieren ist nicht unbedingt förderlich, um seine Position professionell klarzumachen. Achten Sie auch bei den Händen darauf, diese nicht abwehrend zu verschränken, aber passen Sie ebenso auf, dass Sie nicht nervös mit diversen Gegenständen herumspielen: Kugelschreiber, Ringe, Papierschnipsel. All das lenkt von Ihren Worten ab.

Und: Was im privaten Leben ein Flirtsignal sein kann, kommt im Berufsalltag oft weniger gut an: Vermeiden Sie es, ständig mit den Fingern in den Haaren herumzuspielen oder Haarsträhnen in Position zu rücken. Das zeugt von Nervosität. Ebenso sollten Sie Berührungen im Gesicht vermeiden, insbesondere von Augen, Nase oder Mund.

Wichtig bei allen Tipps: Finden Sie eine für sich authentische Variante und bleiben Sie dabei. So werden Sie als zuverlässig und Orientierung gebend erlebt – eine Eigenschaft, die gerade als Führungskraft sehr wichtig ist. Und modulieren Sie Ihre Körpersprache und Stimme sehr bewusst in verschiedenen Situationen. So können Sie Vorgaben setzen und gegebenenfalls deeskalieren – beides Eigenschaften, die für ein Alphatier sehr wichtig sind.

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