Mi, 23. Mai 2018

Rummenigge sauer

11.09.2014 16:06

Zu viele Spanier? "Dumpfe, provinzielle Denkweise"

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Vorbehalte gegen die Verpflichtung mehrerer spanischer Profis beim deutschen Rekordchampion als "dumpfe und provinzielle Denkweise" gegeißelt und auch Journalisten direkt angegriffen. Er warf einigen Reportern miese Berichterstattung vor.

"Ich lese von 'spanischem Aufrüsten' und von 'spanischer Invasion'. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass solche martialischen Begriffe im Sport nichts verloren haben", schrieb Rummenigge in einem Vorwort des aktuellen Bayern-Magazins, das am Donnerstag veröffentlicht wurde.

"Schäbige Kampagne"
Mit Xabi Alonso, Javi Martinez, Thiago, Pepe Reina und Juan Bernat stehen inzwischen fünf spanische Profis im Kader der Bayern, auch Trainer Pep Guardiola kommt aus Spanien. Rummenigge erkannte eine "schäbige Kampagne" von Außenstehenden, "die in völligem Widerspruch zu Werten wie Respekt, Toleranz und Vielfalt" stehe.

Für "weltoffenes, buntes Deutschland"
"Wir alle wollen ein weltoffenes, ein buntes, ein vielfältiges Deutschland. Doch in einige Redaktionen scheint diese Erkenntnis noch nicht vorgedrungen zu sein. Dort endet die Vielfalt an den Außenlinien der Fußballplätze", betonte der Vorstandschef des Klubs von ÖFB-Star David Alaba. Stattdessen werde "die nationale Fahne geschwungen". Manch einer scheine Deutschland nach dem WM-Titel "schon wieder als Nabel der Fußballwelt zu verstehen", kommentierte Rummenigge.

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