Di, 21. November 2017

In Niederösterreich

11.09.2014 11:35

Falscher Microsoft-Mitarbeiter betrog Pensionist

Einem dreisten Online-Betrug ist ein Pensionist im Waldviertel aufgesessen. Nachdem der Mann angeblich von Microsoft gesendeten E-Mails, laut denen er einen Link öffnen sollte, misstraut und diese gelöscht hatte, erhielt er einen Anruf eines vermeintlichen Mitarbeiters der Software-Firma, der ihm erklärte, Viren am Computer beseitigen zu wollen.

Der nahezu akzentfrei Englisch sprechende Unbekannte verschaffte sich schließlich mit dem Fernwartungs-Tool TeamViewer Zugang zum Gerät und verlangte nach Abschluss der "Arbeiten" die Zahlung von zehn Euro mittels Kreditkarte.

Nach Bekanntgabe seiner Daten bemerkte der Pensionist allerdings, dass der zu überweisende Betrag auf 226 Euro geändert worden war, als Bankinstitut schien die Western Union Bank auf. Daraufhin ließ der Pensionist sofort seine Kreditkarte sperren.

Telefonische Fernwartung in jedem Fall dubios
Anlässlich dieses Falls von Computerkriminalität warnt die Polizei davor, telefonisch einer Fernwartung zuzustimmen und Bankdaten bekannt zu geben. Vielmehr sollte man derartige Anrufe sofort abbrechen.

"Microsoft und andere Software-Firmen nehmen mit den Nutzern ihrer Produkte grundsätzlich keinen direkten Kontakt auf, wenn das von den Computerbenutzern nicht zuvor ausdrücklich gewünscht wurde", betonte die Landespolizeidirektion.

Es ist nicht der erste Fall, in dem Betrüger sich durch gefälschte E-Mails oder Telefon-Finten Zugang zum Rechner ihres Opfers verschafft haben. In den vergangenen Wochen wurden auch in anderen Bundesländern solche Fälle bekannt (siehe Infobox).

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