Mo, 20. November 2017

„Songs of Innocence“

10.09.2014 12:04

Neues U2-Album kostenlos bei iTunes

U2-Fans, die Apples Pressekonferenz am Dienstagabend live verfolgt haben, wissen es bereits: Die irische Rockband hat völlig überraschend ein Gratis-Album veröffentlicht. Die neue Platte "Songs of Innocence" wird allen iTunes-Nutzern kostenlos zur Verfügung gestellt, wie Apple am Dienstag nach einem Auftritt der Band bei der Präsentation der neuesten Produkte im kalifornischem Cupertino mitteilte.

Nach Angaben von Apple wurde das Album am Dienstag automatisch in die Musikbibliothek von 500 Millionen iTunes-Nutzern geladen. Diese sollen es dort unter "Meine Musik" bis 13. Oktober kostenlos herunterladen können. Die Band habe mit ihrer Musik schon immer möglichst viele Menschen erreichen wollen, sagte U2-Sänger Bono. Nun sei es möglich, das bisher "persönlichste" U2-Album mit einem Klick mit Hunderten Millionen Menschen zu teilen.

U2 zählt zu den weltweit erfolgreichsten Rockbands. "Songs of Innocence" ist ihr erstes Album seit der Veröffentlichung der Platte "No Line On The Horizon" im Jahr 2009. Das Album beginnt mit dem Song "The Miracle (of Joey Ramone)", der laut Medienberichten von Apple für eine 100 Millionen Dollar schwere Werbekampagne für das neue iPhone eingesetzt wird.

Fans sind begeistert
Lange hatten die Fans auf ein neues Album der Band gewartet. Immer wieder hatte es Spekulationen über ein Veröffentlichungsdatum gegeben. Nach dem Überraschungscoup wird "Songs of Innocence" in den sozialen Netzwerken positiv aufgenommen. Viele U2-Fans scheinen es nur schwer fassen zu können, dass sie das komplette Werk mit elf Songs und digitalem Booklet kostenlos über den Apple-Musikdienst herunterladen können.

Auf der Facebook-Seite der Band bekam die Ankündigung in den ersten Stunden Zehntausende Likes. Auf Twitter gab es allerdings kritische Stimmen dazu, dass das Album automatisch und ungefragt von Apple zur iTunes-Bibliothek hinzugefügt wurde.

Universal will Verkauf älterer U2-Alben ankurbeln
Wie viel Geld Apple der Plattenfirma Universal Music gezahlt hat, ist unbekannt. Das "Wall Street Journal" berichtet, es sei nicht der übliche Album-Preis, sondern nur eine ausgehandelte Abschlagsumme geflossen. Universal Music hoffe dabei, den Verkauf älterer Alben der Band anzukurbeln, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. U2-Sänger Bono hatte ein gutes Verhältnis zu dem 2011 verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs.

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