Sa, 18. November 2017

Im Schilf versteckt

09.09.2014 16:38

„Schwimmende“ Hanf-Plantage im Neusiedler See

Außergewöhnliche Drogen-Sicherstellung am bzw. im Neusiedler See: Ein 35-jähriger Hobbygärtner betrieb im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet eine "schwimmende" Hanfplantage – insgesamt 42 eingetopfte, kurz vor der Ernte stehende Marihuanapflanzen wurden von der Polizei aus dem Wasser gefischt.

Gut versteckt im dichten Schilf wuchsen und gediehen die Hanfstauden vor sich hin. Nur noch wenige Wochen, und der Besitzer hätte die Blüten ernten können. Doch dies übernahm nun die Polizei für ihn, die durch Zufall auf die Wasserplantage auf teils burgenländischem, teils ungarischem "Boden" gestoßen war.

Bis zu acht Jahre Haft drohen
Schnell war auch der Hobbygärtner – ein Angler, der viel Zeit auf dem Neusiedler See verbringt – ausgeforscht. Dieser zeigte sich geständig. Er habe die Samen des indischen Hanfs in Österreich gekauft, will die Pflanzen ausschließlich für den Eigengebrauch angebaut haben. Was ihm die Ermittler nicht glauben. Können sie ihm einen Handel nachweisen, drohen dem Ungarn bis zu acht Jahre Haft.

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