Do, 14. Dezember 2017

Einsatz für den Zoll

09.09.2014 10:56

Spürhunde auf der Jagd nach Zigaretten und Drogen

"Apollo", "Atus" und "James" heißen die drei jungen Burschen auf vier Pfoten, die im mobilen Dienst in der ganzen Steiermark nach Drogen und illegal eingeführten Zigaretten schnüffeln. Sie sind "neu in dem Geschäft" und erst seit einigen Monaten diesen Jahres einsatzfähig. Und die "Krone" durfte bei einer ihrer regelmäßigen Übungseinheiten dabei sein.

Stefan K. und sein treuer vierbeiniger Freund James sind ein eingespieltes Team, sowohl im privaten Familienleben als auch im Einsatz für den Zoll. Und ja, Schmuseeinheiten sind natürlich auch im Dienst erlaubt, ja sogar erwünscht!

Hunde müssen medizinischen Check bestehen
Um ein richtiger "Zollbeamter" zu werden, müssen die Hunde aber einige Eigenschaften mitbringen: "Sie werden medizinischen Tests unterzogen, wo wir schauen, dass sie gesund sind. Wir prüfen ihr Sozialverhalten, ob sie wohl nicht aggressiv sind, keine Angst haben, und der Beute- und Spieltrieb muss natürlich vorhanden sein", erklärt Stefan K., Herrl von Schäfer James.

Vierbeiner und Herrl als eingespieltes Team
Erst wenn alles in Ordnung ist und Hund und das neue Herrl sich auch "riechen" können, geht die Ausbildung los: "Hundeführer und Diensthund müssen ein eingespieltes Team sein, um gemeinsam die vorgegebenen Aufgaben gut bewältigten zu können", erklärt Heike Hohensinner-Blüthner, die Vorständin des Zollamtes Graz. Das Tier ist nämlich nicht nur im Dienst täglicher Begleiter, sondern wird auch im Privatleben integriert.

Konditionierung auf ein Spielzeug
Eingesetzt werden die Spürhunde in der mobilen Kontrolle. Ihr "Spezialgebiet" sind Zigaretten und Drogen. "Da Diensthunde einen sehr gut trainierten Geruchssinn haben, reichen schon geringe Duftspuren aus", sagt Hohensinner-Blüthner. Im Training werden die Hunde auf die Gerüche konditioniert, wobei ihre Arbeit auf Spaß basiert: Sie suchen nach ihrem Spielzeug und wollen dann natürlich ihre verdiente Belohnung abholen!

Kontrollen innerhalb kurzer Zeitfenster möglich
Die Spürnasen zeigen Gefundenes auf zwei Arten an: Entweder kratzen sie mit ihren Pfoten am Fundort oder sie stehen oder sitzen davor. Kleine niedliche Patscherl werden ihnen sanft über die Pfötchen gezogen, damit Autos und Koffer beim Suchen heil bleiben. Die Arbeit erfolgt effizient - Hohensinner-Blüthner: "Innerhalb kürzester Zeit kontrollieren Diensthunde Fahrzeuge, aber auch Gepäck- und andere Packstücke, ohne dass diese geöffnet werden müssen."

Hunde spüren Zigaretten und Drogen auf
Wie schnell das geht, haben Apollo, Atus und James vorgezeigt - ratzfatz fanden sie die gut versteckten Zigaretten in einem slowenischen Lastkraftwagen. Der Fahrer war natürlich in die Übung eingeweiht und wurde nicht zum unwissenden, unschuldigen Zigarettenschmuggler auserkoren.

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