Mo, 19. Februar 2018

Gefühlsausbruch

09.09.2014 09:59

Russisches TV schneidet Putins Tränen aus Beitrag

In der Vorwoche war der russische Präsident Wladimir Putin auf Staatsbesuch in der Mongolei. Dabei zeigte sich der Kremlchef ungewohnt emotional: Während die russische Nationalhymne gespielt wurde, kamen ihm vor laufender Kamera die Tränen. Der Gefühlsausbruch war dann allerdings nur im mongolischen Fernsehen zu sehen - in Russland fiel er der "Schere" zum Opfer.

Tränen während im Hintergrund die Nationalhymne ertönt: Immer wieder kommen bei Politikern und Sportlern in solch einer Situation die Emotionen hoch. Doch Wladimir Putin, der sich gerne als starker Mann in Szene setzt - sei es hoch zu Ross oder auf einem Motorrad mit knallharten Bikern im Gefolge - scheint ein Gefühlsausbruch dieser Art hingegen peinlich zu sein.

So kam es, dass Putins von leichtem Schluchzen begleitete Tränen während der russischen Nationalhymne bei einem Staatsempfang am 3. September in der Mongolei nur dort im TV zu sehen waren. Die Redakteure des russischen Fernsehens schnitten die Szene hingegen raus - ob auf Druck des Kremls oder ob die Journalisten, im Wissen, dass die Szene den Präsidenten wohl wenig erfreuen würde, selbst zur Zensur gegriffen haben, blieb allerdings unklar.

Den Mongolen jedenfalls dürfte der Gefühlsausbruch Putins gefallen haben. Der Sender Mongol TVIHD postete das Video der Szene auch auf seinem englischsprachigen YouTube-Channel. Titel des Beitrags: "Vladimir Putin crying."

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