Mi, 23. Mai 2018

Getötet, verstümmelt

09.09.2014 07:04

Hunderte Kinder als Opfer des IS-Schreckensregimes

Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat nach UNO-Angaben seit Beginn ihrer Schreckensherrschaft in Teilen des Irak Hunderte Kinder getötet. Bis zu 700 Kinder seien seit Jahresbeginn getötet oder verstümmelt worden, darunter auch in standrechtlichen Hinrichtungen, sagte die für Kinder zuständige UNO-Gesandte Leila Zerrougui am Montagabend vor dem UNO-Sicherheitsrat.

Einige Kinder würden auch als Selbstmordattentäter eingesetzt. Jugendliche von kaum 13 Jahren müssten Waffen tragen, strategische Orte bewachen und Zivilisten festnehmen.

Kindersoldaten auch in Reihen von regierungstreuen Truppen
Auch einigen mit der irakischen Regierung verbündeten Milizen warf die UNO-Gesandte vor, im Kampf gegen IS Kindersoldaten zu rekrutieren. Die irakische Regierung habe außerdem zahlreiche Kinder festgenommen, von denen unklar sei, wo sie festgehalten würden.

Aus einem am Montag vorgelegten Bericht geht hervor, dass die IS-Kämpfer über US-Waffen verfügen, die ursprünglich an die irakische Armee oder moderate syrische Rebellen im Kampf gegen Syriens Staatschef Bashar al-Assad geliefert wurden. Der Bericht beruft sich auf von kurdischen Einheiten im Kampf gegen IS sichergestellte Waffen. Die Waffen wurden demnach bei der Einnahme von verlassenen Posten der irakischen Armee durch den IS erbeutet. Die Dschihadisten sollen auch Panzerabwehrraketen nutzen, die identisch mit Modellen seien, die Saudi-Arabien an die Freie Syrische Armee geliefert habe.

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