Fr, 15. Dezember 2017

Aufruhr in Hongkong

09.09.2014 08:20

Gequälter Hund in Waschmaschine sorgt für Empörung

Die angeblich "scherzhafte" Reinigung seines Hundes in einer Waschmaschine hat für einen Facebook-Nutzer in Hongkong ein juristisches Nachspiel. Nach einer massiven Unterschriftenkampagne im Internet leitete die Polizei gegen den Mann Ermittlungen wegen Tierquälerei ein.

Die im sozialen Netzwerk eingestellten Aufnahmen legten den Verdacht nahe, dass er das Tier bewusst gemartert habe, sagte eine Polizeisprecherin. Mit dem Vermerk "Ein superschneller Weg, dein Hundchen zu baden" hatte der Facebook-Nutzer mit dem Pseudonym Jacky Lo Fotos von einer Waschmaschinen-Sitzung mit einem kleinen weißen Hund auf seine Seite gestellt.

Hund kämpfte in Waschmaschine ums Überleben
Darauf ist zunächst zu sehen, wie der Hund wieder aus der Maschine klettern will, um dann im nächsten Bild verzweifelt zu versuchen, seinen Kopf in der sich bereits drehenden Trommel über Wasser zu halten. Auf die Frage eines anderen Nutzers, ob das Tier tot sei, antwortete Lo: "Ja. Willst Du es sehen?"

Empörte Tierfreunde starteten Internet-Petition
Die grausamen Aufnahmen riefen Hongkongs Tierliebhaber auf den Plan. Binnen weniger Tage sammelten sie 20.000 Unterschriften bei einer Internet-Petition, in der sie die Behörden zum Einschreiten auffordern. Nach dem Gesetz der chinesischen Sonderverwaltungszone stehen auf Tierquälerei bis zu drei Jahre Haft und eine Geldstrafe von umgerechnet 20.000 Euro. Bisher wurde der Mann laut Polizei aber nicht festgenommen.

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