Do, 22. Februar 2018

Großer Krater

08.09.2014 06:19

Meteorit traf Nicaraguas Hauptstadt Managua

Ein Meteorit ist auf dem Gebiet der nicaraguanischen Hauptstadt Managua eingeschlagen und hat einen großen Krater hinterlassen. Wie durch ein Wunder wurde bei dem Vorfall in der Nacht am Sonntag in der Nähe des internationalen Flughafens der Millionenstadt niemand verletzt, wie Behördenvertreter sagten.

Der Krater hat einen Durchmesser von zwölf Metern und ist 5,5 Meter tief, wie Wilfredo Strauss von der Erdbebenwarte sagte. "Wir sind sicher, dass er von einem Meteoriten stammt." Dieser sei demnach in einem Winkel von etwa 50 Grad eingeschlagen. Es wurde keine Lichterscheinung beobachtet.

Messinstrumente der Erdbebenwarte zeichnten Einschlag auf
Die Erschütterungen waren so stark, dass sie von Messinstrumenten der Erdbebenwarte aufgezeichnet wurden. Darauf sind laut dem Geophysiker "zwei Wellen" verzeichnet: eine kleinere von der durch den Einschlag ausgelösten Erschütterung und eine stärkere vom Knall.

Es sei noch unklar, ob der Meteorit komplett verbrannt oder in den Boden eingedrungen sei, sagte ein weiterer Behördenvertreter. Die Regierung will sich mit US-Geologen über den Vorfall austauschen.

Anrainer glaubten an Explosion
Anrainer am Einschlagort in einem Wald berichteten, sie hätten an eine Explosion geglaubt. Flüssigkeit, Sand und Staub seien in die Luft geschleudert worden, dann habe es nach etwas Verbranntem gerochen. Mehrere Hundert Menschen verließen ihre Wohnungen in der Furcht, es handelte sich um ein Erdbeben.

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