Mo, 19. Februar 2018

Schweiz als Vorbild

07.09.2014 18:43

Sex-Boxen sollen Straßenstrich in Wien entschärfen

Die Stadt Wien hat mit dem Straßenstrich ihre Plage. Egal, ob in Floridsdorf oder Liesing, die Bürger wollen ihn nicht vor der Haustüre, zumindest nicht vor der eigenen. Nun lässt Frauenstadträtin Sandra Frauenberger mit einem Vorschlag aufhorchen: Sie spricht sich für "Drive-in-Sex" in eigenen Boxen aus, um das Problem zu lösen.

In Deutschland und in der Schweiz sind die sogenannten Verrichtungsboxen oder Mini-Hotels, wie sie genannt werden, längst Realität, um die Probleme rund um den Straßenstrich in den Griff zu bekommen. Im Schweizer Bern wurde ein ganzer Platz für den Drive-in-Sex abgesperrt. Die Kojen selbst erinnern eher an die Boxen in einem Reitstall. Neben der Beifahrerseite an der Wand befindet sich ein Alarmknopf für den Notfall.

Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger dachte nun in einem "Presse"-Interview laut über diese Variante für die Bundeshauptstadt nach. "Ob das für Wien überhaupt möglich oder sinnvoll ist, werden wir in der nächsten Steuerungsgruppe besprechen", so Frauenberger. Diese Gespräche finden regelmäßig mit Polizei und NGOs statt, der nächste Termin ist bereits demnächst. Und es eilt, denn der Straßenstrich boomt auch weiterhin.

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