Mo, 20. November 2017

Nach Nigeria-Reise

05.09.2014 18:31

Ebola: Entwarnung bei Linzer Verdachtsfall

Im Linzer Ebola-Verdachtsfall ist am Freitagabend Entwarnung gegeben worden. Der Patient leide nicht an der Seuche, es bestehe aber der Verdacht auf Malaria, teilte das Linzer Allgemeine Krankenhaus (AKH) mit.

Der 15-jährige Patient war vor Kurzem von einem Verwandtschaftsbesuch aus Nigeria heimgekehrt. Am Freitagvormittag suchte er mit entsprechenden Symptomen einen praktischen Arzt in Leonding im Bezirk Linz-Land auf, der die zuständige Amtsärztin informierte.

Daraufhin organisierte das Rote Kreuz einen Infektionstransport ins AKH Linz, wo der junge Mann auf die Isolierstation gebracht wurde. Blutproben wurden zur AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) geschickt. Das Ergebnis, das am Freitagabend eintraf, war negativ.

Bursch in Kinderklinik überstellt
Laut AKH müsse der Bursch nun nicht mehr isoliert werden und dürfte noch am Abend in die Kinderklinik überstellt werden. Er habe hohes Fieber, es bestehe der Verdacht auf Malaria. Lebensgefahr bestehe nicht.

In Österreich ist man bisher bei einem Todesfall in Tirol sowie drei Erkrankungen in Oberösterreich und Wien von einer möglichen Ebola-Infektion ausgegangen. Alle Proben wurden aber negativ getestet.

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