Fr, 20. Oktober 2017

Redakteurin forscht

05.09.2014 13:57

Wale und Delfine vor Italien hautnah erleben

Welcher Tierfreund träumt nicht davon, Walen und Delfinen in ihrem natürlichen Lebensraum zu begegnen? Doch nur wenige wissen, dass tonnenschwere Säugetiere wie Finnwale, Pottwale und Grindwale ganz in unserer Nähe, nämlich vor der italienischen Küste, vorkommen. Das Tethys-Institut macht Normalbürger zu Meeresforschern und hat in dieser Woche auch krone.at-Redakteurin Denise Zöhrer mit an Bord - es gilt, gemeinsam wertvolle wissenschaftliche Informationen über die Tiere zu sammeln.

Das Tethys-Institut widmet sich seit 1986 der wissenschaftlichen Erforschung und dem Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer - davon gibt es im Ligurischen Meer zwischen den Inseln Korsika und Elba tatsächlich jede Menge. Zum Beispiel den Finnwal, nach dem Blauwal das zweitgrößte Tier der Erde, den Pottwal, der als Romanvorlage für "Moby Dick" diente, und den Grindwal (eigentlich eine Delfinart), der täglich etwa 50 Kilogramm Nahrung verzehrt.

krone.at berichtet direkt vom Forschungsschiff
Über die Meeressäuger und ihre Lebensweise gibt es noch viele andere spannende Dinge zu lernen. Und die Begegnung mit ihnen in freier Natur soll atemberaubend sein. Zwei gute Gründe, sich auf den Weg nach Sanremo in Italien zu machen und für krone.at vom Forschungsschiff des Tethys-Institus zu berichten. Eine Woche lang dreht sich auf krone.at/tierecke alles um Wale, Delfine und den Schutz unserer Meere. Ich gebe zu, ich habe mich gerne für diese Aufgabe "geopfert".

Jeder darf Daten sammeln und analysieren
Zu meinen Pflichten an Bord werden unter anderem Unterstützung bei der Datensammlung und -dokumentation sowie einfache Analysetätigkeiten gehören. Auch die Mithilfe am Schiff ist gefragt - so wird etwa gemeinsam gekocht. Wer mitmachen will, muss mindestens zwölf Jahre alt (Schon ein Zeiterl...) und in guter körperlicher Verfassung sein (Kein Kommentar) sowie über Grundkenntnisse der englischen (Yes, Sir!) oder italienischen (Non farmi ridere!) Sprache verfügen.

Die "Wal-Woche" auf krone.at
Wale bedürfen unseres Schutzes, denn die meisten Arten gelten immer noch als bedroht. Verfangen in Fischernetzen, Kollisionen mit Schiffen, Umweltverschmutzung und Lärm - die Begegnung mit dem Menschen ist für die Meeressäuger die größte Gefahr. Wir wollen ihnen daher diese Woche auf krone.at einen Themenschwerpunkt widmen, denn je mehr Menschen über den rücksichtslosen Umgang mit den Lebewesen in unseren Ozeanen wissen, desto eher werden sie bereit sein, ihre Stimme dagegen zu erheben. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich diese Woche nach Ligurien begleiten.

Mehr Informationen unter www.tethys.org/tethys .

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