Mi, 23. Mai 2018

Rapid-Sieg

01.09.2014 09:39

Volley zur Erlösung: Schrammels Traumtor im Video

Sein Volley-Kracher zum 1:0 (siehe Video) leitete den so sehr herbeigesehnten Befreiungsschlag ein. Thomas Schrammel, obwohl eigentlich auf der "falschen" Seite aufgeboten, erwies sich bei Rapids 2:0-Sieg gegen Grödig am Sonntag als echter Hit.

Da Pavelic ausfiel (Beckenprellung), begannen gegenüber dem K.o. gegen HJK Helsinki vier Neue: Erstmals Linksverteidiger Stangl, der Bosnier Grahovac im Mittelfeld und an der linken Flanke Schobesberger, der eine Talentprobe ablieferte, dazu Wydra.

Alle Tore und Highlights vom Spiel gibt's im Video oben.

Schrammel auf rechts
Wegen der Personalnot verteidigte Linksfuß Schrammel auf der falschen Seite, nämlich rechts. Erstmals seit vielen Jahren mit FC Lustenau in Bad Aussee. Er sorgte dennoch nach 14 Minuten für die Führung: Beric brachte nach Schaub-Assist den Ball nicht ins Grödig-Tor, die Abwehr ihn aber nicht wirklich weg, Schrammel riskierte knapp innerhalb des Strafraums einen Volley mit links: "Einfach draufgehaut. Da lag der ganze Frust von Helsinki drinnen." Der Knaller sauste unter die Latte. Das erste Heimtor Rapids gegen Grödig, Schrammels erstes Meisterschaftstor seit drei Jahren – damals noch für Ried.

Unsicherheit
Aber das gab Rapid, als starker Regen einsetzte, keine Sicherheit. Offenbar saß die verspielte 2:0-Führung gegen die Finnen im Hinterkopf. Zudem nervte der überkleinliche Referee Kollegger beide Teams. Sein Assistent Steinacher Grödig, weil er bei Tomic am Weg zum möglichen 1:1 zu Unrecht ein Abseits sah. Huspek ließ nach einer Stunde die Ausgleichschance aus, ehe Steffen Hofmann in seinem 350. Ligaspiel für das 2:0 sorgte.

Wieder war Schrammel von der falschen Seite entscheidend beteiligt: Schaub spielte dem stürmenden Verteidiger den Ball in den Lauf, dessen Stanglpass mit rechts übernahm der Kapitän direkt, ließ dem starken Stankovic keine Chance.

Sein erstes Tor aus dem Spiel seit dem 2. November gegen Admira. Als Hofmann danach ausgetauscht wurde, gab's Standing Ovations der Fans. In der Tabelle der Rapidler mit den meisten Meisterschaftseinsätzen ist er Vierter, gleichauf mit Hans Krankl.

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