Sa, 16. Dezember 2017

Kosten steigen

31.08.2014 18:58

Wien wächst rapide: Mehr Menschen, mehr Probleme

Wien wächst rasant. Wie berichtet, sollen 2029 bereits zwei Millionen Menschen hier leben. Mehr Menschen bedeuten auch mehr Kosten. Das Problem: Noch nie waren Wiens Schulden so hoch wie jetzt. Und: Ab 2016 dürfen keine Fremdmittel mehr aufgenommen werden.

Basierend auf der Bevölkerungsprognose muss Wien bis 2020 rund 7,5 Milliarden Euro für den Ausbau von Öffis, Bildungseinrichtungen oder der Gesundheitsversorgung investieren - mehr Geld, als die Donaustadt derzeit an Schulden hat (rund 4,6 Milliarden Euro).

Finanzstadträtin Renate Brauner zufolge bremse der Stabilitätspakt die Entwicklung Wiens. Denn ab 2016 dürfen keine Fremdmittel mehr aufgenommen werden.

Gesundheitssystem kommt Entwicklung nicht nach
Das Budgetloch ist nicht die einzige Baustelle. Wiens Gesundheitssystem könne der Entwicklung nicht nachkommen, heißt es von der Ärztekammer. Gab es im Jahr 2000 noch 1.668 Mediziner mit Kassenvertrag, so sind es jetzt nur mehr 1.577.

Besonders der Boom von jungen und alten Bevölkerungsgruppen gilt als Herausforderung. Während die Anzahl an Erwerbstätigen stagniert, soll jene der Bewohner über 75 und unter 15 Jahren stark steigen. Und auch in Sachen Öffis könnte es noch kriseln: Ein Ziel des Smart-City-Konzepts ist es nämlich, den Autoverkehr bis 2030 zu halbieren.

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