Sa, 21. Oktober 2017

Bei Abspaltung

30.08.2014 14:10

Murray würde für unabhängiges Schottland spielen

Andy Murray, britischer Olympiasieger und Wimbledon-Champion 2013, will im Falle einer Unabhängigkeit Schottlands nicht mehr für Großbritannien antreten. Sollte sich die Bevölkerung seiner schottischen Heimat beim Unabhängigkeits-Referendum am 18. September mehrheitlich für die Abspaltung von Großbritannien entscheiden, werde er für Schottland spielen, sagte Murray in New York.

Der 27 Jahre alte Murray hatte bisher versucht, jede Einmischung in die Politik zu vermeiden. Sollte es zur Unabhängigkeit kommen, könnte der gebürtige Glasgower bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio hinter der schottischen Flagge ins Stadion marschieren und für die neue Nation seinen Titel von London 2012 verteidigen.

In der jüngsten Umfrage zur schottischen Unabhängigkeit betrug die Mehrheit derer, die für den Verbleib bei Großbritannien sind, nur noch drei Prozent. Großbritanniens Premierminister David Cameron räumte am Freitag ein, er sei angesichts der großen Bedeutung der Abstimmung "nervös". Cameron will eine Abspaltung Schottlands unter allen Umständen vermeiden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).