Fr, 24. November 2017

Drama in Oberwart

24.08.2014 12:26

Nach Mord an „Ex“: 42-Jähriger tot aufgefunden

Nach dem Mord an einer 36-Jährigen im Burgenland - ihre Leiche wurde am Freitagvormittag in Oberwart vom 14-jährigen Sohn und dessen Großvater entdeckt - ist der ehemalige Lebensgefährte der Frau und Tatverdächtige am Sonntag tot aufgefunden worden. Der 42-Jährige - er soll die Frau im Streit erstochen haben - war nach der Tat spurlos verschwunden.

Drei Tage lang wurde nach dem Baggerfahrer gefahndet. Im Inland und in den Nachbarländern. Doch Reinhold D. fuhr gar nicht so weit mit seinem silbernen koda. In der 24 Kilometer von Oberwart entfernten steirischen Ortschaft Pinggau stellte er das Auto unter der dortigen Eisenbahnbrücke auf einer Schotterstraße ab.

Am Sonntag fanden Polizisten dort die Leiche des Tatverdächtigen. Er dürfte sich von der 25 Meter hohen Brücke - er kannte die Stelle, war dort bereits als Arbeiter tätig - in den Tod gestürzt haben. Ein Springmesser, bei dem es sich laut Landespolizeidirektion "mit hoher Wahrscheinlichkeit" um die Tatwaffe handelt, fand die Polizei in einer Hosentasche des Toten.

Sohn (14) bleibt als Vollwaise zurück
Was bleibt, ist ein 14-jähriger Bub, der jetzt als Vollwaise dasteht und von seinen Großeltern betreut wird. Sein eigener Vater soll die Mama Barbara F. (36) nach dem Ende der Beziehung erstochen haben.

Wie berichtet, war es auch der Jugendliche selbst, der die Leiche der eigenen Mutter entdeckt hatte. In Oberwart herrscht Fassungslosigkeit. "Die Familie von Barbara ist am Ende. Keiner kann verstehen, warum er das getan hat", so ein Nachbar.

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