Mi, 22. November 2017

Schwarzhandel blüht

22.08.2014 09:19

Gäste finanzieren sich Urlaub mit Pilzen

Eierschwammerln, Herrenpilze: Das feuchte Sommerwetter lässt es in den Wäldern sprießen. Kärntens Bergwächtern ist es jetzt gelungen, einen blühenden Schwarzhandel aufzudecken. Denn einige Sommerfrischler sind nicht nur zum Entspannen im Land, sondern sammeln Waldfrüchte, um mit dem Erlös den Urlaub zu finanzieren.

So manche Spitzenköche in Kärnten werden sich wohl nichts dabei denken, wenn ihnen Urlauber frische Pilze anbieten. Doch Kärntens Bergwächter mahnen zur Vorsicht: Das sei Schwarzhandel, und für den könnten sich Finanzpolizei und Gewerbebehörde interessieren. "Der Ankauf und der Verkauf ohne Lizenz sind gesetzlich verboten", so ein Ermittler der Soko Pilz der Bergwacht.

In einigen Fällen sollen bis zu 50 Kilogramm unter der Hand an Kärntner Gastronomiebetriebe verkauft worden sein. Auffällig ist, dass es oft Urlauber sind, die für die Gastronomie die Wälder plündern. Die Bergwächter werden deshalb künftig auch Pilzlieferungen an Kärntens Gastwirte überwachen.

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