Mo, 18. Dezember 2017

Leser sind entsetzt

22.08.2014 09:08

Misshandelte Hündin aus Graz in schlimmen Zustand

Riesige dunkle Augen, in denen die Panik zu sehen ist. Ohren, die tief heruntergezogen sind, als ob sie sich unsichtbar machen möchte. Den ganzen Körper reißt's, die Hündin zittert wie Espenlaub. Sie ist das Opfer jener Frau, die sie so malträtiert hat, dass entsetzte Nachbarn die Polizei riefen. Seine Betreuer kümmern sich rührend um den Vierbeiner, doch die psychischen Narben heilen wohl nie.

Die Medien haben berichtet, dass diese Frau ihren Hund so misshandelt hatte, dass sein lautes Schreien die Nachbarschaft alarmiert hat. Aber es ist etwas anderes, das nur zu lesen, als den Hund dann tatsächlich auch zu sehen.

Hündin zittert wie Espenlaub
Im Landestierheim ist er jetzt. Dort quetscht er sich in den letzten Winkel, auf dass ihn bloß keiner sieht. Und ihm nichts mehr antut. Wenn jemand kommt, reißt’s den Körper wie Espenlaub. Und wenn er eine Leine sieht, dann fängt dieses geschundene Lebewesen so zum Winseln an, dass einem die Tränen kommen.

Tierpfleger machen nur langsam Fortschritte
"Wir bemühen uns wirklich sehr um dieses Tier", sagt die hoch engagierte Heimleiterin Susanne Bräuer. "Wir kommen ihm aber nur ganz ganz langsam näher. Nur zwei Betreuerinnen lässt er schon ein Stückchen weit an sich heran und nimmt Futter von ihnen an."

"Krone Tierecke" appelliert an Behörden
Fraglos muss es da Konsequenzen geben. Da müssen die Behörden endlich tatsächlich scharf durchgreifen und vehemente Tierhalteverbote aussprechen", so Christa und Eva Blümel von der Steirer Tierecke. "Wer die Seele eines Hundes so zerstört, darf nie mehr ein Tier in die Finger kriegen. Die Behörden sollten dahingehend über das weitere Schicksal des Hundes bestimmen, dass er die Chance auf einen liebevollen Dauerplatz hat." Bei Haltern, die ihm das Vetrauen in die Menschen zurückgeben.

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