Mo, 20. November 2017

US-Hochschulen top

16.08.2014 11:55

Shanghai-Ranking: Österreichs Unis abgeschlagen

Die österreichischen Universitäten haben im neuen "Shanghai Academic Ranking of World Universities" gegenüber dem Vorjahr insgesamt leicht an Boden verloren. Statt sieben sind nur noch sechs heimische Hochschulen in der Rangliste der 500 besten Unis vertreten, am besten schneidet dabei die Uni Wien ab. Die Spitzenplätze gehen allesamt an US-Unis.

Die ersten beiden Plätze ergatterten wie schon im Vorjahr die US-Eliteunis Harvard und Stanford, das Massachusetts Institute of Technology (MIT) verbesserte sich um einen Rang auf Platz drei. Auf den ersten 18 Plätzen finden sich mit Ausnahme der beiden britischen Hochschulen Cambridge (Rang fünf) und Oxford (neun) ausschließlich US-Universitäten. Beste kontinentaleuropäische Uni ist die ETH Zürich, die sich auf Platz 19 verbesserte (2013: 20). Die besten deutschen Hochschulen klassierten sich auf Platz 49 (ex aequo Uni Heidelberg und Uni München).

Die österreichischen Unis schnitten größtenteils wie im Vorjahr ab: Die Uni Wien blieb auf den Plätzen 151-200. Eine genaue Reihung kann hier nicht erfolgen, dann ab Platz 101 wird nur mehr in 50er Schritten gezählt, ab Platz 201 in 100er Schritten. Die Uni Innsbruck und die Medizin-Uni Wien rangieren auf den Rängen von 201-300 sowie die Uni Graz, die Medizin-Uni Graz und die Technische Universität Wien auf den Plätzen 401-500. Die Medizin-Uni Innsbruck (2013: 401-500) befindet sich dagegen nicht mehr in den Top 500.

Stark forschungsorientiertes Ranking
Das stark forschungsorientierte Shanghai-Ranking basiert ausschließlich auf öffentlich verfügbaren Datenbanken. 60 Prozent der Bewertung setzen sich aus der Zahl wissenschaftlicher Publikationen und Zitierungen zusammen, Veröffentlichungen in den Magazinen "Science" oder "Nature" zählen dabei besonders stark. 30 Prozent des Ergebnisses beruhen auf der Anzahl der Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Gewinner, die an der jeweiligen Uni studiert oder gelehrt haben, und zehn Prozent auf der Produktivität je Forscher.

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