Fr, 24. November 2017

StG aus BH-Beständen

14.08.2014 09:20

Wilderer von Annaberg tötete mit Heereswaffe

Wilderer Alois Huber, der vor knapp einem Jahr drei Polizisten und einen Sanitäter kaltblütig erschossen hat, hat bei seinem Amoklauf unter anderem ein Sturmgewehr aus den Beständen des Bundesheeres verwendet. Wie das sogenannte StG 77 in den Besitz des Amokschützen kommen konnte, muss jetzt geklärt werden.

Wie berichtet, wurde die Waffe samt Schalldämpfer und Hülsenauffangsack im Mai im Lassingbach entdeckt. Bei dem Gewehr handelt es sich um eine Heereswaffe, die eigentlich vernichtet werden sollte. Ermittler versuchen nun zu klären, wie der Jäger und spätere Todesschütze an die verbotene Waffe gekommen ist.

Indes lud Hutmacher Leo Nagy unter anderem Landesjägermeister Sepp Pröll und Kommerzialrat Josef Brandmayr zu einer Gedenkfeier anlässlich des Brandanschlags durch den Amok-Wilderer auf sein Anwesen ein. Mittlerweile ist die damals abgefackelte Jagdvilla im niederösterreichischen Gutenstein wieder renoviert.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden