Di, 21. November 2017

Ein Täter gefasst

12.08.2014 15:55

Quartett benutzt bei Einbruch Auto als Rammbock

In Wien-Meidling haben in der Nacht auf Dienstag vier Männer mit einem Auto als Rammbock blitzschnell einen Einbruch in ein Elektronikgeschäft verübt. Einer der Täter wurde nach kurzer Flucht durch zwei Schreckschüsse gestoppt und festgenommen, die drei weiteren sind nach Polizeiangaben flüchtig. Sie sollen auch für ähnliche Fälle vom Wochenende in Niederösterreich verantwortlich zeichnen.

Am Dienstag hatte das Quartett gegen 4 Uhr mit einem in Wien gestohlenen Ford Escort die Auslagenscheibe des Geschäfts in der Meidlinger Hauptstraße gerammt. Die Männer stahlen mehrere Geräte, darunter iPhones, Laptops und Computer.

Nach nur drei Minuten flüchteten sie mit dem schwer beschädigten Auto in die nahegelegene Rosaliagasse. Bei dem dort abgestellten Fahrzeug trafen die Beamten im Zuge einer Sofortfahndung noch auf einen Verdächtigen. Der 46-jährige Rumäne ließ sich nach der Abgabe von zwei Schreckschüssen festnehmen.

"Die Täter haben vermutlich im Auftrag von Hintermännern gehandelt und dürften sich unseren Shop gezielt ausgesucht haben", so die Manager Christian Halper (41) und Mario Rauch (35) vom I-Haai-Shop in der Fußgängerzone. Die Höhe des Schadens beträgt 25.000 Euro.

Zusammenhang zu Einbrüchen in NÖ wird geprüft
Aufgrund des Tathergangs werden mögliche Verbindungen zu ähnlichen Einbrüchen in Niederösterreich geprüft, so Polizeisprecher Johann Baumschlager in St. Pölten. Mit einem Auto als Rammbock war seinen Angaben zufolge in der Nacht auf Freitag in Pressbaum im Bezirk Wien-Umgebung ein Drogeriemarkt das Ziel. Der Coup missglückte.

In der Nacht auf Sonntag wurde mit demselben Modus Operandi ein Einbruch in einen Drogeriemarkt in Guntramsdorf im Bezirk Mödling verübt. Laut Baumschlager erbeuteten die Täter teure Parfums und richteten einen Gesamtschaden in sechsstelliger Höhe an.

Das Landeskriminalamt Niederösterreich ermittelt. Die Erhebungen, auch hinsichtlich der drei flüchtigen Beschuldigten, bei denen es sich ebenfalls um Rumänen handeln soll, würden "auf Hochtouren" laufen, betonte Baumschlager.

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