Do, 14. Dezember 2017

Sohn (19) befragt

12.08.2014 11:47

Mord und Selbstmord: Sorgerechtsstreit um Töchter

Ein Sorgerechtsstreit um die beiden gemeinsamen Töchter hat am Sonntag im Wiener Bezirk Favoriten zur grausigen Bluttat auf offener Straße geführt, bei der ein 39-Jähriger zunächst seine Ex-Freundin erschoss und danach die Waffe gegen sich selbst richtete. Die Befragung des 19-jährigen Sohnes der Frau brachte Aufschluss über den Grund für die Streitigkeiten zwischen dem früheren Paar, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger am Dienstag.

Die Frau und der Mann hatten zwei Mädchen im Alter von vier und fünf Jahren - diese werden nun von Angehörigen betreut. Laut Aussagen des 19-Jährigen hatte seine Mutter zuletzt nicht mehr in einer Beziehung mit dem 39-Jährigen gelebt. Der Russe war wegen der Nichteinhaltung eines Betretungsverbotes im Vorjahr mehrere Monate in Haft. Dieses war wegen gefährlicher Drohung und Körperverletzung ausgesprochen worden.

Die Bluttat hatte sich am Sonntagabend in der Nähe der Wohnung der Frau an der Ecke Laxenburger Straße/Dampfgasse auf dem Gehsteig abgespielt. Tatwaffe war eine Makarow-Pistole mit dem Kaliber 9 mm, wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte. Die Waffe war nicht registriert.

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