So, 22. Oktober 2017

Großspitz & Co.

06.08.2014 07:41

So manche Hunderasse ist vom Aussterben bedroht

Für Königin Elisabeth von England (88) ist es seit ihrem 18. Geburtstag ein Herzenswunsch, ständig von Hunden der Rasse Corgi umgeben zu sein. Selbstverständlich ohne Leine und mit uneingeschränktem Freilauf im Buckingham Palace.

Altersbedingt hat sie sich im vergangenen Jahr dazu entschieden, keine neuen Corgis mehr aufzunehmen. So bleiben ihr jetzt nur noch "Willow" und "Holly". Doch das Königreich ist alarmiert. Denn wenn jährlich weniger als 300 Welpen einer Rasse geboren werden, gilt sie als vom Aussterben bedroht. Das ist jetzt bei den Corgis der Fall, und mitschuldig soll die frühere Labour-Regierung sein, die das Kupieren von Hundeschwänzen grundsätzlich verboten hat.

Immer weniger Großspitze und Pinscher in Österreich
Ein Stilbruch, den Corgi-Liebhaber wirklich gelassen hinnehmen sollten - bei aller Liebe zur Zucht. Aber auch in Österreich gibt es bedrohte Hunderassen. Der Großspitz oder der österreichische Pinscher, zum Beispiel, sind extrem gefährdet. Von Letzteren gibt es nur noch 20 bis 40 Welpen pro Jahr.

Wichtige Blutlinien könnten verloren gehen
Auch der Pudel ist aus der Mode gekommen. Gemessen daran, dass fast jede zweite Tierart in freier Natur vom Aussterben bedroht ist, kann sich unser Mitleid in Grenzen halten. Und dennoch: Ob Hunde-, Rinder-, Schweine- oder Eselrassen - sie wurden über Jahrhunderte hinweg mit bestimmten Eigenschaften gezüchtet. Lässt man sie aussterben, verliert man wichtige Blutlinien, die irgendwann gebraucht werden könnten.

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