Mo, 20. November 2017

75-Millionen-Deal

05.08.2014 20:23

Ecclestone: „Ich war ein bisschen ein Idiot“

Nach der Zahlung von 100 Millionen Dollar (knapp 75 Millionen Euro) für die Einstellung seines Bestechungsprozesses in München ist Formel-1-Chef Bernie Ecclestone mit sich selbst ins Gericht gegangen. "Ich war ein bisschen ein Idiot, diese Einigung einzugehen", sagte der 83-Jährige am Dienstagabend.

Wenige Stunden zuvor habe ihn der Richter zum Abschluss eigentlich praktisch freigesprochen und erklärt, die Staatsanwaltschaft habe keine stichhaltigen Argumente, sagte Ecclestone. Dennoch sei er zufrieden, nun das Kapitel abschließen zu können.

"Letztlich waren es dreieinhalb Jahre Ärger, Reisen, Anwälte treffen und Gott weiß, wen noch - also ist es gut, dass das vorbei ist", so der Brite. Es sei nicht einfach gewesen, neben dem Prozess seinen Aufgaben als Geschäftsführer der Formel 1 gerecht zu werden.

"Erledigt und abgehakt"
Gegen die Zahlung der Rekordsumme war der Schmiergeldprozess gegen Ecclestone am Dienstag vom Münchner Landgericht eingestellt worden (siehe Infobox). Der Formel-1-Boss gilt damit als unschuldig und nicht vorbestraft und kann daher seinen Posten behalten. "Es ist erledigt und abgehakt, also ist alles in Ordnung. Ich bin zufrieden", sagte Ecclestone.

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