Di, 12. Dezember 2017

Ferien in Bayern

02.08.2014 14:44

160 Kilometer Stau auf heimischen Autobahnen

Der Ferienbeginn in Bayern hat am Samstag zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen auf den heimischen Autobahnen geführt. Verkehrsexperten berichteten von rund 160 Kilometern Stau und zähem Verkehr auf den Tranistrouten in Süd- und Westösterreich. Besonders betroffen waren die Westautobahn (A1), die Tauernautobahn (A10) sowie die Pyhrnautobahn (A9). Besonders Baustellen führten hingegen im Osten Österreichs zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Autofahrer brauchten bereits ab 4 Uhr früh teilweise Nerven wie Drahtseile - laut ÖAMTC kam es schon ab diesem Zeitpunkt zu langen Verzögerungen sowie verstärktem Verkehrsaufkommen. Auf der Tauernautobahn kamen die Autofahrer dann gegen Mittag in Richtung Villach im Bereich zwischen Walserberg und Golling auf rund 30 Kilometern nur noch im Schritttempo voran, zwischen dem Reittunnel bei Sankt Johannim Pongau und Eben zeigte sich auf knapp 15 Kilometern ein ähnliches Bild. Auch bei der Mautstelle St. Michael stand der Verkehr nahezu still.

In weiterer Folge standen die Urlauber vor dem Knoten Villach-West, der Verkehr wurde vor dem Oswaldiberg-Tunnel blockweise abgefertigt, ebenso auch vor dem Karawankentunnel auf der A11. Mehr als zwei Stunden mussten die Autofahrer dort als Wartezeit einkalkulieren.

Ähnliches Bild auf A9 und A13
Nicht viel besser präsentierte sich die A9. In Oberösterreich bildeten sich laut ÖAMTC zwischen Inzersdorf und der Tunnelkette Klaus in Fahrtrichtung Süden bis zu 15 Kilometer lange Kolonnen. Doch auch die Ausweichroute über die Pyhrnpassbundesstraße war rasch völlig überlastet. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch auf der Brennerautobahn (A13) und der Fernpassbundesstraße in Tirol, unter anderem wurden vor der Mautstelle Schönberg bis zu vier Kilometer Stau in Richtung Italien gemessen.

Im Osten Österreichs waren vor allem Baustellen der Grund für erhebliche Verzögerungen. Auf der A1 gab es gegen Mittag bei Amstetten-Ost auf rund zehn Kilometern lediglich Stop-and-go-Verkehr, ebenfalls starke Nerven brauchten Autofahrer auf der A4 beim Knoten Schwechat.

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