Fr, 17. November 2017

„Ausgleich“ für Bank

02.08.2014 08:56

Ecclestone bietet 100 Mio. $ für Prozessbeendigung

Der Bestechungsprozess gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone könnte nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" durch Zahlung von 100 Millionen Dollar (74,6 Millionen Euro) beendet werden. Dies habe Ecclestone im Beisein seiner Anwälte am Freitag in München mit der Staatsanwaltschaft ausgehandelt, schreibt das Blatt in seiner Samstag-Ausgabe.

Die Prozessparteien hätten sich auf Anfrage nicht äußern wollen, hieß es in dem Bericht weiter. Am Dienstag hatten die Anwälte Ecclestones die Einstellung des Verfahrens beantragt und angeboten, der Formel-1-Boss könne als Ausgleich 25 Millionen Euro an die BayernLB zahlen.

Ecclestone steht seit dem 24. April vor Gericht – die Staatsanwälte werfen Ecclestone vor, Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky beim Verkauf der Formel-1-Mehrheit aus dem Besitz der Landesbank vor acht Jahren 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld gezahlt zu haben.

Er habe damit Einfluss auf die Auswahl des neuen Besitzers der Formel 1 nehmen und seinen Job an der Spitze sichern wollen. Ecclestone hat das stets zurückgewiesen und erklärt, sich von Gribkowsky bedroht gefühlt zu haben.

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