Di, 17. Oktober 2017

Streit in Tirol

01.08.2014 11:10

Nachbarn bekriegen sich wegen Enten-Geschnatter

Am Innsbrucker Lohbach sorgt die Anfütterung von Wild- und Laufenten für einen handfesten Nachbarschaftsstreit, der nun sogar vor dem Bezirksgericht landete. Nachdem alle Schlichtungsversuche von Richter Michael Pilgram scheiterten, kommt es nun zum Prozess – mit Zeugen, Ortsaugenschein und Gutachten.

Wie laut ist das ortsübliche Entengeschnatter? Sind die Häufchen direkte oder indirekte Immissionen? Mit derlei prekären Fragen muss sich nun das Bezirksgericht Innsbruck befassen. Es geht um einen handfesten Nachbarschaftsstreit am Innsbrucker Vögelebichl aufgrund von Wildenten, "die von der Nachbarin exzessiv angefüttert werden", erklärte der Kläger: "Verkotung, Geruch, Lärm durch eine unnatürlich hohe Zahl von Tieren sind die Probleme."

Die Nachbarin solle die Fütterung einstellen, dann pendle sich alles auf Normalmaß ein. Doch die stritt ab, "exzessiv" zu füttern. Schlichtungsversuche des Richters scheiterten, deswegen kommt es im September zum Lokalaugenschein. Ein Gutachten wird erstellt, Zeugen einvernommen.

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