Sa, 18. November 2017

krone.at-Umfrage

01.08.2014 08:47

Zu viele Landespolitiker? 97 Prozent sagen Ja

krone.at wollte es wissen und ließ abstimmen: Sind insgesamt 468 Landtagsabgeordnete in neun Landesregierungen noch zeitgemäß? Das Ergebnis der Umfrage spricht eine klare Sprache: Nicht weniger als 97 Prozent unserer User meinen, dass Österreich zu viele Landespolitiker hat.

"Das Kräfteverhältnis zwischen Bund und Ländern hat sich zugunsten der Länder verschoben und zu einer Pattstellung geführt, die Reformen schwierig macht." Im Mai hatte Bundespräsident Heinz Fischer eine heilige Kuh angesprochen. Dennoch: Von einer dahingehenden bundesweiten Reform sind wir wohl noch meilenweit entfernt.

Die Europäische Union bestimmt, die Bundesregierung bestimmt, und alle neun Bundesländer bestimmen auch. Brauchen wir neben 18 österreichischen Europaabgeordneten, 183 Nationalratsabgeordneten und 61 Bundesräten (die ja die Länder im Bund offiziell vertreten sollen und über die selbst immer wieder Einsparungsüberlegungen angestellt werden) wirklich noch 468 Landtagsabgeordnete?

Ist es weiters sinnvoll, dass zum Beispiel Jugendliche je nach Bundesland mehr oder weniger Alkohol zu sich nehmen dürfen? Oder wäre es vernünftiger, mehr bundesweit einheitliche Regelungen zu treffen und den Ländern gewisse Kompetenzen zu entziehen?

krone.at rief zum Diskutieren und zum Abstimmen auf. Rund 97 Prozent der User meinen, dass die Anzahl der Landespolitiker deutlich reduziert werden sollte - und auch die Kommentare (siehe Postings unten) fielen eindeutig aus.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden