Mi, 18. Oktober 2017

Filialen durchsucht

29.07.2014 12:49

Chinas Wettbewerbshüter ermitteln gegen Microsoft

Chinesische Behörden haben ein Wettbewerbsverfahren gegen Microsoft eingeleitet. Das US-Unternehmen habe nicht in ausreichendem Maße Informationen über seine Betriebssysteme und das Büroprogramm-Paket Office bereitgestellt, teilte Chinas Behörde für Industrie und Handel am Dienstag mit.

Am Vortag hatten Behördenvertreter überraschend Microsoft-Filialen in vier Städten in China besucht. Dabei hätten sie Dokumente, E-Mails und weitere Daten von Microsoft-Computern und -Servern sichergestellt, hieß es in der Mitteilung.

Im Mai hatte China überraschend den Einsatz des Betriebssystems Windows 8 auf Behördencomputern verboten - aus Sicherheitsgründen, wie es hieß, nachdem Microsoft zuvor die Unterstützung für das mehr als zwölf Jahre alte Betriebssystem Windows XP eingestellt hatte.

Das Verbot könnte jedoch auch eine Reaktion auf die Anklagen in den Vereinigten Staaten gegen fünf mutmaßliche Hacker der Volksbefreiungsarmee gewesen sein. China und die USA werfen sich seit Jahren gegenseitig vor, Cyber-Spionage im großen Stil zu betreiben.

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