Mo, 20. November 2017

Mordversuch in NÖ

25.07.2014 10:10

24-Jähriger rammt Kontrahent Messer in den Hals

Ein Streit in einem Mehrparteienhaus in Wiener Neustadt hat am Donnerstagabend blutig geendet. Ein 33-Jähriger wurde durch einen Messerstich in den Hals schwer verletzt. Der Tatverdächtige (24) wurde festgenommen.

Den Kripo-Ermittlern zufolge dürfte der 24-Jährige zuvor eine andere Mieterin wegen Lärmbelästigung zur Rede gestellt haben. Nachdem diese Diskussion ohne weiteren Streit geendet hatte, traf der Verdächtige im Stiegenhaus mit dem Ex-Lebensgefährten der Frau zusammen. In der Folge eskalierte eine zunächst verbale Auseinandersetzung.

Mit Fixiermesser zugestochen
Der Verdächtige habe sich nach eigenen Angaben von seinem Kontrahenten derart bedroht gefühlt, dass er das Messer aus der Hosentasche gezogen und zugestochen habe, um den 33-Jährigen "kampfunfähig" zu machen. Bei der Tatwaffe handelt es sich um ein 19 Zentimeter langes Fixiermesser, das von der Polizei sichergestellt wurde.

Ermittlungen wegen Mordversuchs
Das Opfer wurde mit dem Notarztwagen ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht. Wie die Polizei am Freitag berichtete, besteht derzeit keine Lebensgefahr.

Der 24-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Gegen den mutmaßlichen Täter wird wegen Mordversuchs ermittelt.

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