Di, 21. November 2017

600 Mio. daneben

23.07.2014 09:37

ÖBB-Kritik: Finanzministerium hat sich verrechnet

Peinlicher Rechenfehler im Finanzministerium: Am Montag hatte Ressortchef Michael Spindelegger (ÖVP) vorgerechnet, dass die ÖBB vom Steuerzahler heuer 5,3 Milliarden Euro bekommen. Tags darauf musste das Ministerium gegenüber der "Zeit im Bild" einräumen, dass das um 600 Millionen zu hoch gegriffen ist. Man habe Förderungen doppelt gerechnet.

Die Häme ließ nicht lange auf sich warten, auch nicht seitens des Koalitionspartners. SPÖ-Infrastrukturministerin Doris Bures attestierte der Volkspartei beispielsweise "entweder umfassende Sachunkenntnis oder Bösartigkeit".

ÖBB: "Diskreditierung"
Auch die attackierten ÖBB gingen mit der ÖVP hart ins Gericht: Es sei "unverständlich", dass diese das Unternehmen schlecht rede, so Vorstandsvorsitzender Christian Kern. Es gebe "vielfältige Möglichkeiten, den Reformprozess bei der ÖBB zu unterstützen, aber sicher nicht, indem man die Reputation von Unternehmen und Mitarbeitern diskreditiert".

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden