Fr, 17. November 2017

Drama in Kärnten

16.07.2014 18:06

39-Jährige stürzt beim Schwammerlsuchen in den Tod

Eine 39 Jahre alte Frau ist in Kärnten beim Schwammerlsuchen tödlich verunglückt. Die Kärntnerin war am Dienstagvormittag zum sogenannten Rupertiberg aufgebrochen, kehrte aber nicht mehr nach Hause zurück. Im Zuge einer groß angelegten Suchaktion wurde ihre Leiche am Mittwoch unterhalb einer 80 Meter hohen Felswand gefunden.

Die 39-Jährige aus Schiefling im Bezirk Klagenfurt-Land war am Dienstag gegen 10 Uhr mit ihrem Auto zum Schwammerlsuchen aufgebrochen. Als sie jedoch am späteren Abend noch immer nicht zurück war, machten sich ihr Vater sowie ihr Lebensgefährte Sorgen und begaben sich auf die Suche nach der Vermissten. Ihre Bemühungen blieben allerdings vergebens, von der Kärntnerin fehlte jede Spur. Deshalb entschieden sich die beiden Männer gegen 1.30 Uhr, die Frau bei der Polizei als vermisst zu melden.

Noch in der Nacht durchkämmten Polizisten sowie zwei Diensthundeführer samt Vierbeinern die Umgebung, doch auch sie mussten die Suche ergebnislos beenden.

Groß angelegte Suchaktion
Am Mittwoch gegen 6.45 Uhr wurde dann eine weitere, groß angelegte Suchaktion gestartet, an der sich unter anderem zahlreiche Helfer der Freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung, zwölf Bergretter, mehrere Hundestaffeln, Polizisten und auch ein Hubschrauber des Innenministeriums beteiligten.

Etwa zweieinhalb Stunden später war es dann traurige Gewissheit: Einsatzkräfte der Bergrettung entdeckten gegen 9.15 Uhr die Leiche der 39-Jährige am Fuße eines rund 80 Meter hohen Felsens am Westende des Turiawaldes. Die Frau war bei der Schwammerlsuche offenbar gestürzt und in die Tiefe gefallen. Sie dürfte auf der Stelle tot gewesen sein.

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