Mo, 18. Dezember 2017

Anrainer verängstigt

08.07.2014 16:53

Sbg: Quartett sorgte mit Softguns für Aufregung

Für reichlich Aufregung haben vier junge Männer am Montag im Salzburger Hallein gesorgt: Das Quartett hantierte mit sogenannten Softguns auf einem Holzlagerplatz herum. Ein Anrainer dachte, echte Waffen zu sehen und alarmierte die Polizei. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin schwer bewaffnet und in Schutzausrüstung an.

Gegen 22 Uhr rief ein Anrainer bei der Polizei an und berichtete aufgeregt, dass beim Bruderlochweg mehrere Männer mit Maschinenpistolen unterwegs seien. Als drei Sektorstreifen dort eintrafen, stießen sie auf einen Wagen mit deutschem Kennzeichen und vier Männer im Alter zwischen 19 und 26 Jahren. Drei stammen aus Salzburg, einer aus Deutschland. Ausgerüstet mit schusssicheren Westen und mit vorgehaltenen Langwaffen forderten die Polizisten die Vier auf, sich vor dem Fahrzeug aufzustellen.

Erst nachdem die Polizisten dann die vermeintlichen Waffen genauer unter die Lupe genommen hatten, konnte Entwarnung gegeben werden: So sahen diese zwar Pistolen täuschend ähnlich, stellten sich aber dann doch als Softguns heraus.

Für die Beamten sei jedoch nicht sofort ersichtlich gewesen, dass es sich bei dem Scharfschützengewehr, der Maschinenpistole und zwei weiteren Pistolen, die sie in dem Wagen der Männer entdeckt hatten, um keine echten Waffen handelte. "Die Waffen waren optisch für die Einsatzkräfte, auch aus nächster Nähe, nicht als Softguns zu erkennen", informierte am Dienstag die Landespolizeidirektion Salzburg.

"Man kann damit nicht herumrennen, wie man will"
Die Luftdruckgewehre wurden den Männern vorläufig abgenommen. Der Besitz von Airsoft Guns sei ab dem 18. Lebensjahr erlaubt, erklärte Polizeisprecher Anton Schentz. "Man kann aber damit nicht herumrennen, wie man will. Das verbreitet Angst und Panik bei der Bevölkerung." Wer sich so verhalte, könne wegen Störung der öffentlichen Ordnung angezeigt werden. Ausgenommen seien private Bereiche oder Plätze, wo man das gewerblich betreibe, so der Polizeisprecher.

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