Sa, 25. November 2017

In deutschem Zoo

08.07.2014 09:35

Känguru-Baby lebt nach Tod der Mama im Leinensack

Eine Leinentasche ersetzt einem Känguru-Baby im Zoo Neunkirchen im deutschen Saarland den Beutel seiner toten Mutter. Diese ist laut Zoopädagoge Christian Andres Anfang Mai nach mehrwöchiger Krankheit verendet.

Seitdem ist Zootierärztin Henrike Alma Gregersen die Ersatzmama: Sie gibt dem sechs Monate alten Bennett-Känguru das Fläschchen und trägt es in einer Leinentasche als Ersatzbeutel mit sich herum. "Wenn ich im Büro bin, hänge ich den Beutel einfach ans Regal", sagte Gregersen.

Das Känguru namens "Spunk" entwickle sich "sehr gut". Es habe von einem Anfangsgewicht von 700 Gramm auf rund 1,7 Kilo zugelegt. "Es ist über den Berg", sagte die Ärztin. Das Jungtier krabble auch schon aus der Tasche, wenn diese am Boden liege. Und im Streichelzoo des Tierparks könne das Känguru in der Nähe von Kaninchen und Ziegen seine ersten Hüpfer machen.

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