Mi, 22. November 2017

Drama in der Stmk

08.07.2014 09:03

74-jährige Alpinistin in den Tod gestürzt

Eine 74-jährige Alpinistin aus Deutschland ist im Grenzgebiet von Salzburg und der Steiermark tödlich abgestürzt. Die Pensionistin war bereits am Sonntag nach einer gemeinsamen Wanderung mit zwei Freundinnen nicht zum vereinbarten Treffpunkt zurückgekehrt. Die Vermisste wurde schließlich am Montag von Bergrettern unterhalb der Engelkarspitze auf 2.518 Metern Seehöhe auf steirischer Seite gefunden.

Von der Giglachsee-Hütte, in der sie ihr Quartier hatten, waren die drei Freundinnen am Sonntag zur Wanderung auf den Znachsattel aufgebrochen. Dort trennten sie sich, da die 74-Jährige noch auf die Engelkarspitze aufsteigen wollte. Die zwei Begleiterinnen warteten im Bereich des Znachsattels. Dann erhielten sie einen Anruf ihrer Kameradin vom Gipfel und sahen die Frau auch noch über den Grat absteigen. Weil sie aber nicht zurückkehrte, schlugen die besorgten Begleiterinnen beim Giglachsee-Hüttenwirt und bei Bergrettungsmann Helfried Sieder Alarm.

Suchaktion mit zwei Helikoptern
Die Suchaktion nach der Frau lief noch am Sonntag an. 15 Bergretter aus Schladming durchkämmten mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers aus Salzburg das Gebiet Giglachseen-Znachsattel nach der 74-Jährigen. Der Einsatz wurde in der Nacht unterbrochen und am Montag fortgesetzt. 30 Bergretter aus dem Lungau beteiligten sich an der Suchaktion. Laut Bergrettung standen zwei Polizeihubschrauber aus Salzburg und Graz im Einsatz. Abgesucht wurde auch das Hintere Weißpriachtal im Lungau.

Bergretter und Hubschrauber-Team wurden dann am Montag um die Mittagszeit fündig. Für die Pensionistin kam jede Hilfe zu spät. Sie war beim Abstieg von der Engelkarspitze in Richtung Giglachsee-Hütte abgestürzt und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten.

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