Sa, 18. November 2017

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07.07.2014 08:17

Pensionist legte Marderfalle aus: Katze verendet

Ein 61-jähriger Pensionist hat in Stadl-Paura im Bezirk Wels-Land eine Schlagfalle aufgestellt, um einen Marder zu fangen. Statt der beabsichtigten Beute geriet aber eine Katze in das Fangeisen und verendete qualvoll. Der Mann wird wegen Tierquälerei und Übertretungen nach dem Jagdgesetz angezeigt.

Ein 66-Jähriger hatte seine seit zwei Tagen abgängige Katze gesucht und am Samstagvormittag tot in einem Maisfeld gefunden. Das Tier war mit beiden Hinterläufen in eine Falle geraten, von den Metallzähnen schwer verletzt worden und schließlich elend zugrunde gegangen. Der Besitzer erstattete Anzeige.

Fallensteller konnte ausgeforscht werden
Als Fallesteller wurde ein 61-Jähriger ausgeforscht. Der Mann hatte das Fangeisen mit einer drei Meter langen Eisenkette an einem Pfosten an seiner Grundstücksgrenze befestigt und wollte damit einen Marder fangen.

Tierschützer: "Barbarisch und herzlos"
"Abgesehen davon, dass man gegen das Gesetz verstößt, wenn man ein Tier quält, und Fangeisen in Oberösterreich seit Jahren verboten sind, ist diese Art der Tierquälerei besonders barbarisch und herzlos. Denn nicht selten kommt es vor, dass sich die Tiere in ihrem stundenlangem Todeskampf versuchen zu befreien, indem sie sich die eingeklemmten Gliedmaßen abnagen", erklärt Sascha Sautner, Sprecher der "Pfotenhilfe Lochen" erschüttert.

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