Sa, 18. November 2017

Lösung in Kärnten

07.07.2014 08:04

Herdenschutzhunde finden bei Trainer ein Zuhause

Experten schlagen Alarm: Auch immer mehr seltene Rassehunde, unter ihnen sogar Herdenschutzhunde, landen in den Tierheimen. Da diese Tiere für bestimmte Aufgaben gezüchtet wurden, sind sie fast unvermittelbar und müssen im Heim ein tristes Dasein fristen. Im "Tiko" in Klagenfurt hat man für sie aber eine Lösung gefunden.

"Die Herdenschutzhunde brauchen eine Aufgabe, die sich ihnen in unserer Gesellschaft kaum stellt. Sie haben einen sehr ausgeprägten Schutztrieb, sind fast immer Ein-Mann-Hunde, noch dazu dämmerungsaktiv. Und sie wurden für den Schutz von Herden gegen Bären und Wölfe gezüchtet", erklärt Hundetrainer Dominik Rab.

Trainer soll Herdenschutzhunde auslasten
Im Tiko Klagenfurt befinden sich zur Zeit ein Tibet-Mastiff und ein Anatolischer Hirtenhund, die nur schwer eine Chance haben, ein neues Zuhause zu finden. Nun will man bei Dominik Rab eine Außenstelle für diese Tiere schaffen, denn oft droht solchen Hunden die Todesspritze.
"Wir werden Zwingeranlagen bauen, damit Herr Rab sie bei sich zu Hause betreuen und beschäftigen kann", ist Tiko-Präsidentin Eveline Pekarek froh, so einen Hundespezialisten zur Hand zu haben.

Eine Chance für alle Hunde
"Wir wollen allen Hunden eine Chance geben, denn es ist immer der Mensch schuld, wenn ein Hund zum Problem wird." Auch ein Tschechoslowakischer Wolfshund befindet sich im Tiko.

Für das Projekt bittet das "Tiko" um Spenden. IBAN: AT965200000004009991, BIC: HAABAT2K.

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