Sa, 21. April 2018

Praktische Tipps

08.07.2014 13:50

Wohnungs-Check für den entspannten Urlaubsstart

Für viele beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres: Der Urlaub steht endlich vor der Tür! Doch jedes Jahr das gleiche Lied - trotz aller guten Vorsätze gibt es noch vieles zu erledigen, um die kostbaren Wochen auch so entspannt und stressfrei wie nur möglich zu beginnen. Ein wichtiger Punkt ist dabei, die Wohnung oder das Haus rechtzeitig so richtig "urlaubsfit" zu machen.

"Ist die Kaffeemaschine auch wirklich abgedreht?" - "Hast du nochmal geschaut, ob tatsächlich alle Fenster zu sind?" - "Wieso ich? Den Müll wolltest du doch noch rasch auf den Weg zum Auto entsorgen..."

Nicht jeder Aufbruch in den Urlaub beginnt auch dem freudigen Anlass entsprechend. Und nicht selten kommt es vor, dass nach einigen Kilometern nochmals umgedreht wird, um Haus und Heim nochmals - "Sicherheitshalber!" - zu checken. So richtig unangenehm wird es dann, wenn einem der eine oder andere heikle Punkt gar erst am Urlaubsort selbst einfällt. Hier hilft es dann nur noch, Verwandte oder Freunde um eine Nachschau zu bitten. Vorausgesetzt, man hat daran gedacht, einen Zweitschlüssel für Notfälle zu hinterlassen.

Nachfolgend einige Tipps für einen entspannt(er)en Urlaubsantritt.

Haushalt und Co.

  • Lebensmittel: Vorhandene Lebensmittel rechtzeitig aufbrauchen. Der Grund, warum eine Reihe von Lebensmittel in den Urlaubswochen rascher verderben, liegt darin, dass es in den Zeiten der Abwesenheit aufgrund geringerer Lüftung in den Räumen wesentlicher heißer und unter Umständen auch feuchter werden kann als in Zeiten der Anwesenheit. Nicht verbrauchte, entsorgte oder entsprechend aufbewahrte Lebensmittel können den Urlaubs-Heimkehren so manche Ekel-Überraschung bescheren (schlechter Geruch, Fliegen, etc.). Das gilt auch dann, wenn das Ablaufdatum zwar noch weit in der Ferne liegt, die Packung aber schon angebrochen ist (z.B. Müsli etc.). Eine Möglichkeit, die Lebensmittel sicher über die Urlaubswochen zu bringen: in geeignete Aufbewahrungs-/Frischhalteboxen geben.
  • Kühl- und Gefrierschrank: Gehören vor dem Urlaub leergeräumt und rechtzeitig abgetaut. Dies ist nicht nur wesentlich hygienischer, sondern auch energiesparender. Denn so können die Geräte über die Urlaubswochen ganz vom Netz genommen werden.
  • Mülleimer: Ist eigentlich selbstverständlich, zählt aber zu den Dingen, die in der Abfahrtshektik am leichtesten vergessen werden. Sämtlicher Müll gehört entsorgt und der Mülleimer am besten vor Reiseantritt auch noch einmal gründlich ausgewaschen. So richtig ekelig wird es übrigens bei vergessenem Biomüll: Hier reichen bereits zwei Wochen Abwesenheit und allerlei Ungeziefer macht sich breit. Tipp: Den Mülleimer bereits am Tag vor der Abfahrt entleeren und säubern. Für den dann noch vor der Reise anfallenden Müll einen eigenen Müllsack nehmen, den man am besten gut sichtbar vor die Türe stellt und so unmittelbar vor der Abfahrt entsorgt.
  • Strom: Auch im Stand-by-Modus wird unnötige Energie verbraucht. Also, alle Geräte, die während der Abwesenheit nicht mit Strom versorgt werden müssen, vom Netz nehmen. Auch auf alltägliche Haushaltshelfer, z.B. Wasserkocher, Kaffeemaschine etc., nicht vergessen!
  • Zweitschlüssel hinterlegen: Der Schlüssel für Verwandte oder Bekannte gibt nicht nur ein gutes Gefühl, sondern hat sich bereits vielfach bewährt. Praktisch ist eine solche Lösung auch, wenn sich in der Abwesenheit ein heftiges Unwetter ereignet hat und kurz Nachschau gehalten wird.
  • Blumen gießen: Pflanzen sind Lebewesen und benötigen kontinuierliche Pflege. Es sollte daher selbstverständlich sein, sich rechtzeitig um einen "Pflanzensitter" zu kümmern. Notfalls können die Pflanzen während der Urlaubszeit auch bei Freunden oder Verwandten untergebracht werden. Einen solchen Ortswechsel verkraften die grünen Mitbewohner allemal besser als Wochen ohne ausreichende Wasserversorgung. Ist weder das eine noch das andere möglich, sollte man sich (ebenfalls rechtzeitig!) nach geeigneten Wässerungssystemen umschauen. Achtung: Bewässerungssysteme einige Male vorab in Anwesenheit ausprobieren und auch mögliche Fehlerquellen bedenken!
  • Der letzte Rundgang: Beim "Dichtmachen" des Hauses oder der Wohnung sollte nichts nebenbei gemacht werden. Bewusstes Durchführen erspart späteres Zweifeln, ob man die Dinge auch tatsächlich getan hat – oder es eben nur wollte! Tipp: Vor Verlassen der Wohnung am besten nochmals gemeinsam alle wichtigen Punkte checken!

Einbruchsschutz

  • Türen und Fenster: Gekippte Fenster liegen leider auf Platz eins der fahrlässigen Einbruchshilfen während der Urlaubszeit, da man die schlechte Luft bei der Rückkehr vermeiden will. Achtung: Da hier grob fahrlässig gehandelt wird, ist die Versicherung meist von der Zahlungspflicht befreit. Es versteht sich auch von selbst, dass Türen doppelt versperrt werden müssen.
  • Überquellende Briefkästen: Noch immer eine Unsitte, die Abwesenheit signalisiert. Findet sich niemand, der die Briefkästen regelmäßig entleert, die Post in einem Schließfach lagern oder nachsenden lassen. Die vielen Werbesendungen kann man mit dem "Flugblattverzichter" vermeiden (nach der Rückkehr kann er ja bei Bedarf entfernt werden).
  • Keine Abwesenheitsnachrichten: Keine Nachrichten an Zusteller (z.B.: "Sind bis ... auf Urlaub. Pakete bitte beim Nachbarn abgeben") und auf Telefonbeantwortern oder in sozialen Netzwerken hinterlassen. Sicherstellen, dass der Account so eingestellt ist, dass tatsächlich nur Freunde die Statusmeldungen erhalten.
  • Safeschlüssel nicht im Haus lassen: Ein Safe schützt die Wertgegenstände nur dann sicher, wenn der Schlüssel nicht im Haus auffindbar ist. Achtung: Wird der Safe ordnungsgemäß geöffnet, kann die Versicherung von der Zahlungspflicht befreit sein. Safeschlüssel während des Urlaubs bei Freunden oder im Bankschließfach aufbewahren.
  • Zeitschaltuhren und Fake-TV: Nicht sehr kostenintensiv und auch leicht noch vor dem Urlaub anzubringen. Schützt laut Experten besser als Alarmanlage-Attrappen!

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