Di, 21. November 2017

Gegen Kaution frei

02.07.2014 16:05

Totes Baby in Zug: Mutter aus U-Haft entlassen

Diese Meldung wird wohl für Aufregung sorgen: Nachdem eine junge Südkoreanerin auf ihrem Urlaubstrip durch Europa im Railjet zwischen Wien und Linz auf der Zugtoilette ihr neugeborenes Baby - wir berichteten - getötet hat, ist die in Paris lebende 21-jährige Studentin jetzt gegen 5.000 Euro Kaution aus der U-Haft entlassen worden.

Die Studentin hatte ihr Neugeborenes am 19. Mai auf der Zugtoilette zur Welt gebracht und danach laut Polizei erstickt. Zwar gab die 21-Jährige selbst an, dass sie in dem Glauben, eine Totgeburt erlitten zu haben, den Säugling im Mistkübel "entsorgte", eine Obduktion ergab allerdings, dass das Baby nach der Geburt sehr wohl noch am Leben war. Am 23. Mai klickten für die junge Frau in Wien-Meidling die Handschellen, über die Südkoreanerin wurde die U-Haft verhängt.

Doch jetzt das: Die 21-Jährige befindet sich wieder auf freiem Fuß. Gegen die Kaution von 5.000 Euro ließ die Justiz die Studentin wieder laufen. Wann ihr ein Prozess gemacht wird, steht in den Sternen. Nina Bussek von der Staatsanwaltschaft Wien: "Es gibt keinen Termin. Die Ermittlungen laufen."

Indes vergeht kein Tag, an dem sich die mutmaßliche Täterin nicht auf ihrem Facebook-Profil im Internet zu Wort meldet. Mit immer neuen Glücksmeldungen samt Selfies...

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