Do, 14. Dezember 2017

Drama in Salzburg

01.07.2014 15:52

Mädchen nach Badeunfall im Krankenhaus gestorben

Jenes Mädchen, das am Dienstag nach einem Badeunfall im Hallenbad von Zell am See im Salzburger Pinzgau leblos im Wasser entdeckt wurde, ist am Nachmittag im Krankenhaus gestorben. Die Zwölfjährige - eine Nichtschwimmerin - war offenbar unbemerkt aus dem Kinderbecken gestiegen und wurde gegen Mittag leblos im tiefen Wasser treibend gefunden.

Das Mädchen gehörte einer Schulklasse an, die die letzten Schultage vor den Ferien im Hallenbad verbringen wollte, sagte Polizeisprecher Anton Schentz. Die Gruppe bestand aus insgesamt 20 Kindern und drei Aufsichtspersonen, hieß es am Dienstagnachmittag. Die zwölfjährige Nichtschwimmerin hielt sich zunächst im Kinderbecken auf, dürfte den Bereich jedoch in einem unbeobachteten Augenblick verlassen haben.

Gegen Mittag wurde das Mädchen dann leblos am Grund des tiefen Beckens gefunden - wie lang die Schülerin zu diesem Zeitpunkt bereits im Wasser trieb, ist nicht bekannt. Die Zwölfjährige wurde aus dem Wasser gezogen, ein Bademeister begann sofort mit der Reanimation der leblosen Schülerin, die dann vom Notarzt fortgesetzt wurde.

Das Mädchen wurde anschließend mit dem Notarzthubschrauber Alpin Heli 6 direkt ins Landeskrankenhaus nach Salzburg geflogen. "Die Zwölfjährige wurde in lebensbedrohlichem Zustand in die Intensivstation eingeliefert", so Ralph Schüller, Sprecher der ÖAMTC-Flugrettung. Am Nachmittag verloren die Ärzte schließlich den Kampf um das Leben der Schülerin.

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