Di, 21. November 2017

Neue Details bekannt

28.06.2014 15:34

Rachemord für 14-Jährige: „Wollte sie befreien“

Neue, erschütternde Details über das bei einer Drogenparty verübte Gewaltverbrechen in einer Grazer Jugendclique: Der 16-Jährige erschoss seinen Freund nicht nur aus Rache, weil er von ihm zum Sex mit Natascha (14) gezwungen wurde, sondern auch, weil er das Mädchen aus der Gewalt ihres Peinigers befreien wollte.

Am Samstag, den 21. Juni, hatte alles so friedlich begonnen: Sebastian, Marcel und Natascha trafen einander, zogen durch die Stadt. Irgendwann am Sonntag beschlossen sie, in der Kellerwohnung von Sebastian zu feiern. Dort konsumierten sie Drogen - auch harte Suchtmittel. Wie berichtet, soll Marcel dann in der Nacht die 14-Jährige vergewaltigt haben. Danach zwang er Sebastian mit vorgehaltener Gaspistole, das Gleiche zu tun.

Kleinkalibergewehr aus Wohnung des Großvaters geholt
Als Natascha gehen wollte, soll Marcel sie daran gehindert haben. Er habe sie gefangen gehalten, behauptet Sebastian - der dann angeblich das Mädchen "befreien" wollte. Er habe deshalb aus dem Waffenschrank des 86-jährigen Opas, der im selben Haus wohnt, ein Kleinkalibergewehr geholt und damit dem Peiniger in den Kopf geschossen. Schließlich brachte er Natascha zu Freunden. Sie fuhr dann später mit den Öffis zur Sigmund-Freud-Klinik, in der sie schon behandelt worden war, und beichtete alles einer Ärztin.

Sebastian gestand indes dem 86-jährigen Großvater, was er getan hatte, woraufhin dieser ihm bei der Entsorgung des Toten geholfen haben soll. Per Auto ging es mit der Leiche im Kofferraum nach Ungarn. Die dort vergrabene Leiche wurde auch am Samstag noch nicht gefunden.

16-Jähriger zu Mutter nach Bad Vöslau geflüchtet
Der traumatisierte Jugendliche flüchtete anschließend zu seiner Mutter, die im niederösterreichischen Bad Vöslau auf Kur war. Dort wurde er festgenommen, das Auto der Mutter sichergestellt. Im Wagen waren ein blutiger Teppich und jene Gartenhacke, mit der sie das Grab ausgehoben hatten. Der 16-Jährige ist in Haft, sein Opa auf freiem Fuß angezeigt.

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